Welche Rollen spielen heute die Großeltern im Familiengefüge? Was hat sich verändert gegenüber früher? Welche Gedanken schießen einem durch den Kopf, wenn man plötzlich Opa wird? Und was findet man heraus, wenn man über die Vergangenheit der eigenen Großeltern forscht? Familienfreuden und Familienbande und was die Wissenschaft sagt – ein Schwerpunkt für alle Generationen kurz vor Weihnachten.
Diskutieren Sie mit unseren Schwerpunkt-Autor:innen über das Leben auf dem Land, die Klischees der Stadtmenschen, Lust und Frust der Dorfbewohner und die besondere Rolle, die Kirche im ländlichen Raum spielt.
Die neue Erzbischöfin von Canterbury Sarah Mullally tritt kein leichtes Erbe an. Der Englandkenner Jürgen Wandel, evangelischer Theologe und Ständiger Mitarbeiter von zeitzeichen, stellt sie vor.
Kennen Sie Tlatelolco? Sollten Sie kennenlernen, meint unsere Online-Kolumnistin Antje Schrupp. Denn dort ist kürzlich mit Blick auf Care-Arbeit Bedeutendes geschehen.
Kürzlich äußerte sich Jürgen Habermas wieder einmal zur Religionsfrage, die er vor fast einem Vierteljahrhundert so prägnant aufgeworfen hatte. Das löste Reaktionen im Feuilleton aus. Der emeritierte Basler Theologieprofessor Albrecht Grözinger ordnet den neuen Text des 96-jährigen Nestors der deutschen Philosophie im Gefüge der heutigen Theologie ein.
Die neue EKD-Friedensdenkschrift soll auf dem Synodaltreffen im November vorgestellt werden. Doch schon länger ist klar: Sie räumt dem „Schutz vor Gewalt“ Vorrang vor anderen Dimensionen der Friedenspolitik ein. Der evangelische friedenspolitische Experte Hans-Jochen Luhmann hält das für einen Fehler.
Dass uns manchmal die Harre zu Berge stehen, ist nicht nur eine Redensart, sondern eine physiologische Tatsache, die man als Hennen-, Hühner- oder Gänsehaut bezeichnet. Unser Online-Kolumnist Klaas Huizing widmet sich dem Phänomen bis hin zu Heiligkeitserfahrungen besonderer Art.
Inmitten der sich stärker beschleunigenden Kommunikation und der politisch instrumentalisierten Desinformation schwindet der feste Boden unter den Füßen. Doch das ist kein Rückfall hinter vernunftorientierte, aufgeklärte Diskurse. Es ist Teil der Aufklärung.
Zum Ende des Thomas-Mann-Jahres erinnert Robert M. Zoske, Autor von mehreren Büchern über die Geschwister Hans und Sophie Scholl, an den Einfluss des Nobelpreisträgers auf deren Widerstand gegen die Nazis.
Gespräch mit der Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Großeltern heute, den Wandel von Familienbeziehungen und warum die Boomer nicht nur an sich selbst denken sollten.
Am 4. Dezember 1975 verstarb die Philosophin Hannah Arendt in New York. Der ehemalige EKD- Ratsvorsitzende Wolfgang Huber erinnert zu ihrem 50. Todestag an ihren Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit und an ihr Eintreten für eine an den Menschenrechten orientierte Politik.
Ossip Klarwein gehört zu den herausragenden Architekten des 20. Jahrhunderts. Er war ein deutscher Jude und wirkte bis zu seiner erzwungenen Flucht nach Palästina in Deutschland. Er entwarf nicht nur eine der außergewöhnlichsten Kirchen Berlins, sondern auch die Grabstätte von Theodor Herzl und das Gebäude des israelischen Parlaments, der Knesset.
Die Heilpflanze Artemisia lindert die Beschwerden bei Malaria und anderen Krankheiten. Menschen in betroffenen Regionen können mit dem Anbau kostenlos ihre medizinische Versorgung verbessern, doch die Weltgesundheitsorganisation warnt.
Sie war eine der ersten, die den Realismus in die englische Literatur brachte und es verstand, Liebes- und Gesellschaftsroman zu verknüpfen: Eine Würdigung der Schriftstellerin Jane Austen zu ihrem 250. Geburtstag.
Es ist 100 Jahre her, dass sich in Marburg an der Lahn der Konvent evangelischer Theologinnen gründete. Anlass genug, neben einem Blick zurück auch die Aufgaben für die Zukunft zu benennen, wie es die evangelische Theologin Cornelia Schlarb tut.
Die Ismaili-Muslime sind eine besondere Strömung des Islam. In diesem Jahr verstarb mit Karim Aga-Khan IV. ihr religiöser Führer, der zahlreichen europäischen Monarchen und Politikern nahestand. Liane Wobbe skizziert Geschichte und Gegenwart der Ismaili.
Wie viel Macht verträgt die Kirche – und wie viel braucht sie, um glaubwürdig zu handeln? Nach Jahren des Missbrauchsskandals und mitten in gesellschaftlichen Krisen sucht die EKD-Synode nach einer Haltung, die Macht, Demut und Verantwortung neu zusammendenkt.
In dem folgenden kleinen Beitrag werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch einmal durch unsere aktuelle Berichterstattung über die Synodaltagung der EKD und der Tagungen der Bünde in Dresden geführt. Gute Lektüre!
Reinhard Mawick, Chefredakteur von zeitzeichen, war sehr überrascht, als ihn vor mehr als drei Jahren das Los traf, Großvater zu werden. Ein höchst unvollständiger Versuch zu Enkeln, Kindern, den eigenen Großeltern, und was es mit einem selbst macht.
Als Jurist und Beamter machte er in der Nazizeit Karriere, die er später in der Bundesrepublik fortsetzte – gekrönt durch ein Bundesverdienstkreuz. zeitzeichen-Redakteur Philipp Gessler schildert die Geschichte seines Großvaters.
Eine Studie aus diesem Sommer zeigt, dass Großeltern einen beachtlichen Beitrag zur religiösen Sozialisation leisten können. Aber nicht als missionarische Partisanen gegen die Eltern der Enkelkinder.
Obwohl die Bibel viele Familiengeschichten erzählt, nimmt sie Großeltern und Enkel selten in den Blick. Dennoch gibt es einige Geschichten davon, die es zu kennen lohnt.
Mit der Summierung des vergangenen Jahres möchte man vielleicht den Stecker herausziehen und einen Waldspaziergang machen. Doch es gibt Zuversicht in der Nachbarschaft.