zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
Bogdan Nowakowski, "Ojczyna wzywa was!" ("Heimat ruft Dich an!"), 1918. Foto: akg
Bogdan Nowakowski, "Ojczyna wzywa was!" ("Heimat ruft Dich an!"), 1918. Foto: akg

Ausgabe 11 November 2018

Polen

Stolz und Spaltung

Vor 100 Jahren wurde Polen mit dem Ende des Ersten Weltkriegs nach langer Fremdherrschaft wieder unabhängig. Dieses Jubiläum wird in unserem Nachbarland ausgiebig gefeiert. Dabei ist die polnische Gesellschaft gegenwärtig zerrissen. Und auch die traditionelle Verbindung von Staat und Kirche bröckelt immer weiter.

Geschichte, Politik & Gesellschaft
Liane Bednarz

Vier Fäuste statt Halleluja

 

Wie rechte Christen im öffentlichen Diskurs agieren

Foto: epd/ Harald Oppitz
Foto: epd/ Harald Oppitz

Die Juristin und Publizistin Liane Bednarz beschäftigt sich seit Jahren mit der Schnittstelle von Christentum und Rechtspopulismus. Sie analysiert exemplarisch anhand von Kommentaren zu einem Zeitungsartikel aus diesem Jahr die vier wichtigsten Themen rechter Christen, die immer wieder für heftige Diskussionen sorgen.

Religion und Kirche
Jörg Lauster

Eine Welt erschaffen

 

Friedrich Schleiermacher: Der Theologe, der das Religionsverständnis revolutionierte

Foto: akg-images
Foto: akg-images

Vor genau 250 Jahren, am 21. November 1768, wurde Friedrich Schleiermacher geboren, der „Kirchenvater des 19. Jahrhunderts“. Jörg Lauster, Professor für Systematische Theologie in München, beleuchtet einen Denker, der für ihn das „schönste und mutigste Buch“ des deutschen Protestantismus geschrieben hat.

Meinung
Julia Helmke / Hans-Michael Heinig

Pro und Contra

 

 

Ist es richtig, die AfD vom Kirchentag auszuschließen?

Fotos: epd
Fotos: epd

Das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages hat beschlossen, 2019 keine Funktionäre der AfD nach Dortmund einzuladen, weil es der Partei an Abgrenzung zum Rechtsextremismus mangele, meint die Generalsekretärin des Kirchentages, Julia Helmke. Ihr widerspricht Hans-Michael Heinig, Juraprofessor und Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD in Göttingen: Nur nach Parteibuch zu entscheiden sei nicht glaubwürdig.

Geschichte, Politik & Gesellschaft
Manfred Gailus

Großes Schweigen

 

Wie sich die Kirchen verhielten, als im November 1938 die Synagogen brannten

Foto: dpa
Foto: dpa

Im Verlauf der Novemberexzesse von 1938 wurden 1.400 Synagogen zerstört, Hunderte Wohnhäuser und Wohnungen verwüstet und deren Bewohner gedemütigt, verletzt und beraubt. Die Gewaltaktionen und ihre Folgen forderten 1.400 Todesopfer. Und die Kirchen, Protestanten wie Katholiken, schwiegen dazu, erläutert der Berliner Kirchenhistoriker Manfred Gailus.

Reportage
Kristin Kasten/Katharina Behling

Öfter eine Extrameile

 

In einem Leipziger Hotel betreuen Behinderte und Nichtbehinderte die Gäste

Foto: Katharina Behling
Foto: Katharina Behling

Im ehemaligen Pfarrhaus der Philippuskirche in Leipzig hat das erste Integrationshotel der Stadt eröffnet - ein barrierefreier Begegnungsort für Gäste und Gastgeber gleichermaßen.

Interview
Steffen Möller

„Aus Frustration wächst Trotz“

 

 

Ein Gespräch mit Steffen Möller

Foto: dpa/ Andreas Gebert
Foto: dpa/ Andreas Gebert

Der in Polen und Deutschland beliebte Autor und Kabarettist Steffen Möller spricht über unser stark politisiertes Nachbarland, in dem die Regierung ganz alte Karten zückt

 

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