zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
Foto: Maud Fernhout
Foto: Maud Fernhout

Ausgabe 4 April 2019

Wenn wir weinen

Über die Kraft der Tränen

Mit seinen Tränen zeigt der Mensch Gefühle, etwa Wut und Schmerz, aber auch Rührung und Freude. Das unterscheidet ihn vom Tier. Tränen sorgen für Nähe, unterliegen aber gesellschaftlichen Konventionen. Denn in ihnen liegt eine große Kraft.

Geschichte und Politik
Philipp Gessler

Ein Plädoyer für eine „demokratische Sittlichkeit“

Das neue "Gemeinsame Wort" der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland zu den Vorzügen der parlamentarischen Demokratie

Foto: Philipp Gessler
Foto: Philipp Gessler

Die evangelischen und katholischen Bischöfe der Bundesrepublik halten ein großes Plädoyer für die parlamentarische Demokratie in Deutschland und den Multilateralismus der Europäischen Union.

Geschichte und Politik
Thomas Krüger

Vertrauensverlust bleibt

Der Streit zwischen Staat und Flüchtlingsbürgen ist (fast) gelöst

Foto: dpa/ Guido Kirchner
Foto: dpa/ Guido Kirchner

Der Konflikt um die staatlichen Forderungen nach Rückzahlung von Sozialleistungen für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge scheint beigelegt. Eine Weisung der Bundesagentur für Arbeit an die Jobcenter ließ Anfang März die meisten Betroffenen aufatmen. Doch das Vertrauen in den Staat bleibt beschädigt.

Kultur
Andreas Hillger

Häuser für die Toten

100 Jahre Bauhaus (III): Der christliche Mystiker Lothar Schreyer

Foto: akg-images/ © Nachlass Lothar Schreyer, Michael Schreyer, Hamburg.
Foto: akg-images/ © Nachlass Lothar Schreyer, Michael Schreyer, Hamburg.

Zumindest in den Anfangsjahren war das Bauhaus auch ein Ort, an dem nach einer zeitgemäßen Spiritualität für den „Neuen Menschen“ gesucht wurde. Lothar Schreyer, Leiter der Bühnenklasse in Weimar, wollte das Theater zum Schauplatz quasi-religiöser Weihespiele machen.

Religion & Kirche
Thomas Söding

Was man von Jesus wissen kann

Alles muss kritisch geprüft werden, was die Evangelisten über den Heiland erzählen

Foto: epd/ Debbie Hill
Foto: epd/ Debbie Hill

Der Mittelalterhistoriker Johannes Fried mutmaßt, dass Jesus das Kreuz überlebt haben könnte – und erntet dafür viel Resonanz. Tatsächlich weiß man über den Nazarener gesichert nicht sehr viel. Dennoch, Leben und Wirken Jesu sind keine fake news, erklärt der katholische Theologe Thomas Söding, der Neutestamentliche Exegese an der Ruhr-Universität Bochum lehrt.

Reportage
Isabell Stettin

Eine sichere Bank

Ein Gespräch mit einer Oma gegen Depressionen – eine Idee aus Simbabwe hat immensen Erfolg

Foto: Rainer Kwiotek
Foto: Rainer Kwiotek

Kufungisisa, sagen die Menschen in Simbabwe zu Depressionen: Du denkst zu viel. Hilfe für psychisch Kranke gibt es nur für einen Bruchteil. Dann hatte ein Psychiater aus der Hauptstadt Harare die Idee, Großmütter zu Laientherapeutinnen auszubilden. Sie sitzen auf so genannten Freundschaftsbänken, hören zu – und retten Leben.

Religion und Kirche
Eckart von Hirschhausen

Worüber Gott weint

Warum das Osterlachen wiederbelebt werden sollte

Foto: Frank Eigel
Foto: Frank Eigel

In der Bibel wird mehr geweint als gelacht. Dabei ist das Christentum eigentlich die Religion, die verspricht, den Tod auszulachen, meint der Kabarettist und Mediziner Eckart von Hirschhausen. Er wünscht sich, dass in der evangelischen Kirche das Osterlachen belebt wird.

 

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