Warum die Fahrt auf einem Karnevalswagen für einen Historiker besonders spannend ist, hat unser „z(w)eitzeichen“-Kolumnist Christoph Markschies in diesem Jahr in Bonn erfahren.
Die schrecklichen Bilder von dem von der russischen Armee verübten Massenmord an Zivilisten in Butscha haben gewaltfreien Widerstand als sinnlos erscheinen lassen. Doch aus dem Ukrainekrieg sind nicht wenige Aktionen sozialer Verteidigung bekannt geworden. Wir sollten davon lernen.
Die EKD hat mit ihrem Maßnahmenplan viel erreicht. Aber die bleibende Schwäche des Systems ist und bleibt die fehlende flächendeckende Verbindlichkeit.
Wir sind nicht zuletzt Hüterinnen und Hüter der Werte, die den Schutz des Mitmenschen in seiner Verletzlichkeit in den Mittelpunkt stellen. Zedakah, Nächstenliebe, Solidarität.
Sind die Deutschen wirklich zu faul? Die Klage vom „Teilzeit-Lifestyle“ verkennt, was Arbeit heute bedeutet, meint unsere Online-Kolumnistin Antje Schrupp.
Unser Online-Kolumnist Klaas Huizing ist beglückt: In der Gedichtkunst sind die großen philosophischen Gesänge, die die Elemente feiern, zurück. Es gibt wieder Sänger und Sängerinnen. Homer hat neue, singkräftige Nachfahren.
Wir flüchten uns in Harmonieformeln und beten lieber für Frieden, als uns den realen Spannungen zu stellen: Warum Streit zum Glauben gehört und die Kirche das lernen muss.
Wem gehören Kirchen – und wem sollen sie künftig dienen? „z(w)eitzeichen“-Kolumnistin Katharina Scholl zeigt, warum Kirchen Gemeingüter sind, warum ihr Erhalt Politik und Zivilgesellschaft braucht und weshalb tragfähige Lösungen nur vor Ort wachsen können. Ein Plädoyer für Teilhabe statt Leerstand.
Warum der Limburger Bischof Georg Bätzing nicht mehr als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz antritt und warum das schade ist. Eine Analyse von Philipp Gessler.