Der Band ist schon in seiner Anlage ein ökumenisches Werk, und das tut ihm gut. Denn es öffnet den Blick, verhindert muffigen Konfessionalismus schon im Ansatz und wirkt wie ein großes Plädoyer für mehr ökumenisches Miteinander.
Gespräch mit Anne Burghardt, Generalsekretärin des Lutherischen Weltbundes, über die Prägekraft des Konzils von Nizäa für die Ökumene, einen Ostertermin für alle und „hermeneutische Linsen“
Es ist ihm nicht alles gelungen, aber Jorge Mario Bergoglio hat als Papst Franziskus die römisch-katholische Weltkirche doch erneuert: Der reaktionäre Ballast seiner Vorgänger wurde über Bord geworfen. Der Kirche Roms hat Franziskus Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet. Das ist nicht wenig und wird bleiben.
Künstlerische Freiheit ist kein Freifahrtsschein für einen schlechten Film, der sich für die historischen Fakten nicht die Bohne interessiert und die Zuschauer offenbar für blöd hält. Dabei hätte der Spielfilm „Bonhoeffer“ von Todd Komarnicki viel Spannendes und Lehrreiches erzählen können.
Nach welchen Mustern argumentiert die EKD in öffentlichen Erklärungen? Darüber promoviert der Mainzer Theologe Jan Thies Feußner. Er kommt zu wenig schmeichelhaften Ergebnissen.
Alexej Nawalny ist vor einem Jahr in einem sibirischen Lager ermordet worden. Eine Gedenkandacht in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erinnerte an den Putin-Kritiker, seinen Mut, seinen Humor und seinen Glauben.
Jan Feddersen befolgt die goldenen Reporterregeln - nämlich auf die Menschen zuzugehen, mit ihnen zu sprechen und genau aufzuschreiben, was er sieht, hört, riecht und schmeckt.
Unser Schwerpunkt zum Thema „Das Heilige - Faszination und Furcht“ ist Ihnen als Abonnentin und Abonnent auf unserer Website oder im Heft bereits seit Monatsanfang zugänglich. Jetzt können Sie mit den Autor:innen dieser Texte diskutieren. Denn unser digitaler Salon öffnet zum dritten Mal seine virtuellen Türen.