Rachegefühle sind menschlich – aber wann und wie sind sie zu bändigen? Dies war eine der schwierigen Fragen, die ein Filmseminar der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Wiesbaden zu klären versuchte. „zeitzeichen“-Redakteur Philipp Gessler hat zugehört. Und bewegende Filme gesehen.
Als Jurist und Beamter machte er in der Nazizeit Karriere, die er später in der Bundesrepublik fortsetzte – gekrönt durch ein Bundesverdienstkreuz. zeitzeichen-Redakteur Philipp Gessler schildert die Geschichte seines Großvaters.
Wie viel Macht verträgt die Kirche – und wie viel braucht sie, um glaubwürdig zu handeln? Nach Jahren des Missbrauchsskandals und mitten in gesellschaftlichen Krisen sucht die EKD-Synode nach einer Haltung, die Macht, Demut und Verantwortung neu zusammendenkt.
Die Synodalen in Dresden haben sich ein schweres Thema auf ihrer Tagung vorgenommen: "Kirche und Macht". Hier kommt das Kirchenparlament schnell in den Irrgarten der in sich oft widersprüchlichen Aussagen der Bibel zum Gebrauch der Macht unter Christenmenschen. Ein Überblick von Philipp Gessler.
Der Festempfang von zeitzeichen Anfang Oktober im Haus der EKD am Gendarmenmarkt in Berlin war eine Bereicherung. Und viel Lob für unser Monatsmagazin gab es auch.
Die millionenstarke evangelische Zeitschrift "chrismon" veranstaltete einen "Zuversichtskongress" in Frankfurt am Main. Es waren "behinderte Kunstwerke" zu bewundern. Und einen Einblick in Konstruktiven Journalismus gab es auch.
Das „Institut für Religion und Gesellschaft“ an der Universität Bochum feierte sein zehnjähriges Jubiläum - und dabei vor allem eine Person: die Direktorin Isolde Karle.
Diskutieren Sie mit unseren Schwerpunkt-Autor:innen über das Leben auf dem Land, die Klischees der Stadtmenschen, Lust und Frust der Dorfbewohner und die besondere Rolle, die Kirche im ländlichen Raum spielt.
Es gehört zu den Stärken des Bandes, dass er herausarbeiten kann, wie in künstlerisch-kulturellen Arbeiten Stereotype und Klischees, die mit der Stadt-Land-Differenz zusammenhängen, problematisiert, dekonstruiert und kritisiert werden.