Die Engländerin Dorothy L. Sayers war eine begabte Schriftstellerin. Und als Pfarrerstochter kannte sie sich in der anglikanischen „Kirche von England“ aus. Beides wird in diesem Krimi deutlich.
Die neue Erzbischöfin von Canterbury Sarah Mullally tritt kein leichtes Erbe an. Der Englandkenner Jürgen Wandel, evangelischer Theologe und Ständiger Mitarbeiter von zeitzeichen, stellt sie vor.
In ihrer Doktorarbeit zeigt Ruth Nientiedt, wie die alt-katholische Kirche Deutschlands und ihre europäischen Schwesterkirchen einander zwischen 1945 und 1989 inspirierten. Das führte dazu, dass ab 1996 Priesterinnen geweiht wurden. Und in Wien amtiert seit 2023 eine alt-katholische Bischöfin.
Seit langem sind die meisten evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer als Beamte im Dienst. Doch dieses Privileg steht in Frage. So will die rheinische Landeskirche künftig Pfarrpersonen nur als Angestellte beschäftigen. Ist das der richtige Weg?
In seiner theologischen Doktorarbeit über die Bedeutung des „Gesetzes“ für die Ethik berücksichtigt Lukas Johrendt (31) auch Überlegungen des italienischen Philosophen Giorgio Agamben.
Verena Mildner-Misz (33) hat in ihrer Doktorarbeit untersucht, wie der westdeutsche Protestantismus zwischen dem Siebentagekrieg 1967 und dem Ende des Ostblocks 1989 die Lage in Israel und Palästina beurteilte.
Wie verändert der Einsatz digitaler Medien den Unterricht und das Schulklima in evangelischen Schulen Mitteldeutschlands? Dieser Frage geht die Doktorarbeit Johannes Rechenbergers nach.
Es ist an der Zeit, in Deutschland mehr direkte Demokratie zu wagen. Dies würde der Stimmung die Grundlage entziehen, Demokratie sei ein Projekt von Eliten, die auf die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nur vor Wahlen hören und eingehen.
Marcel Freitag fiel auf, dass in der Forschung die Ethik des Theologen Paul Tillich (1886–1965) „unterbelichtet“ geblieben war. Dies hat der 37-Jährige mit seiner Dissertation geändert.