Bleib nüchtern und skeptisch

Vor 300 Jahren wurde David Hume geboren, einer der großen Philosophen der Aufklärung
Allan Ramsay: "Porträt David Hume", 1766. Foto: Archiv
Allan Ramsay: "Porträt David Hume", 1766. Foto: Archiv
Der Schotte David Hume verband äußersten Skeptizismus und Pragmatismus zu einer nüchternen, aber menschenfreundlichen Philosophie. Einen Weg aber, aus ihr heraus die Religion positiv zu werten, sah er nicht.

Der Frühling der Aufklärung lag schon lange in der Luft. Aber dass er ausgerechnet in Schottland so mächtig hervorbrechen würde, damals im 18. Jahrhundert, das verwundert noch im Nachhinein. Schottland: das war dieses raue Land im Norden, organisiert in Clans, die sich unaufhörlich mit rücksichtsloser Brutalität bekriegten. Zudem war mit der calvinistischen Religion in Gestalt des Reformators John Knox, dem unerbittlichen Gegner der Maria Stuart, im 16. Jahrhundert nicht nur ein neuer schottischer Nationalgeist und das fortschrittlichste Bildungssystem der Zeit über das Land gekommen, sondern auch der Geist der religiösen Unduldsamkeit.

Schottland war zeitweise ein Gottesstaat, in dem die Menschen rücksichtslos in das Korsett eines vermeintlich frommen Lebens geschnürt wurden. Sonntags: fünf Stunden Gottesdienst vormittags, nachmittags noch einmal zwei Stunden. Immer wurden mit gnadenlosem Detailreichtum die Höllenstrafen geschildert, die den Sünder erwarten, und eindringlich gepredigt, wie auch der Frömmste befürchten müsse, beim Jüngsten Gericht keine Gnade zu finden. Doch nun dies: die Aufklärung trieb endlich auch hier Blüten. Ein Engländer schrieb um 1750: "Hier stehe ich am Kreuz von Edinburgh und kann in wenigen Minuten fünfzig Genies und Gelehrte treffen."

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Zum Beispiel David Hume. Er erblickte am 7. Mai 1711 in Edinburgh die Welt, nach einem Bruder und einer Schwester, als Spross einer kleinen, wenig begüterten Adelsfamilie, die auf dem kleinen Hochlandgütchen Ninewell ansässig war. Der Vater war aber nicht nur Landlord, sondern auch Anwalt in Edinburgh. 1713 schon starb er, David hat ihn kaum kennen gelernt. Die Mutter, eine energische Frau, übernahm die Wirtschaft und heiratete nie wieder.

Der junge David Home of Ninewell (erst später passte er die Schreibweise der schottischen Aussprache an) begann schon früh, mit zwölf Jahren, noch bevor er die Schule abgeschlossen hatte mit dem Studium in Edinburgh. Fünf Jahre widmete er sich der Jurisprudenz und den klassischen Autoren, insbesondere den Werken Ciceros. 1729 brach er das Studium ab und kehrte nach Ninewell zurück, um sich umso ungestörter seinen Büchern widmen zu können: ein magerer, lang aufgeschossener Jugendlicher, der sich zunehmend vergrübelte und von einer schweren Depression in die andere fiel, mit allerhand somatischen Symptomen. Noch einmal nahm er das Universitätsstudium auf, doch erst im Jahre 1734 verließ er seine Heimat und ging nach London, nahm kurz darauf Anstellung bei einem Kaufmann in Bristol, ging dann nach Frankreich. Von 1735 an lebte er in La Flèche (Anjou) und schrieb die Abhandlung über die menschliche Natur (Treatise of human nature) - 1739 erschienen die ersten zwei Bände, der dritte 1740.

Das Beharren der Dinge

Hume hatte sich viel vorgenommen. Er wollte ein brandneues Kapitel der Geschichte menschlichen Denkens aufschlagen, er wollte der "Newton der Philosophie" werden.

Dazu galt es, endlich aufzuräumen mit allen metaphysischen Spekulationen, die noch die Köpfe der Gelehrtesten bisher vernebelten, es galt weiter zu gehen als alle seine Vorgänger; etwa als René Descartes (1596-1650; er hatte am Jesuitenkolleg in La Flèche seine Ausbildung erhalten), der in der Selbstgewissheit seines Denkens die Basis aller Erkenntnis gefunden zu haben meinte, und weiter als John Locke (1632-1704), für den der Mensch von Geburt aus eine Tabula rasa war, eine leere Tafel, nur von den Erfahrungen zu beschreiben. Und auch weiter als der von ihm verehrte Thomas Hobbes (1588-1679), der im Jahrhundert der Aufklärung eher berüchtigt war, einerseits wegen seines finsteren Menschenbilds - im Naturzustand sei der Mensch des Menschen Wolf, homo homini lupus -, andererseits auch wegen seiner Erkenntnistheorie, nach der alles aus den Kausalitäten bewegter Körper hervorgehe, die die "Einbildungen" beim Menschen hervorriefen, von denen niemand wissen könne, ob sie der Wirklichkeit entsprächen.

Würde Hume seinen Skeptizismus weiter als er treiben? Auch er stellte fest, dass der Mensch nur ein Aggregat der Eindrücke sei, die auf ihn wirken, und dass er von ihnen aus nicht auf die Wirklichkeit außerhalb seiner selbst schließen könne. Nicht einmal die Kausalität ließe sich als gesicherte Tatsache ansehen. Er spürte den "impressions", die auf den Menschen wirken, bis in alle Verästelungen nach, brachte sie in ein feinsinniges System - und musste am Ende des ersten Buches feststellen: so geht es nicht - nicht, wenn man die Welt und die Menschen in ihrem Treiben verstehen will.

Da hat es der Jedermann auf der Straße leichter, der geht ganz selbstverständlich davon aus, dass die Dinge so sind, wie er sie wahrnimmt. Und auch der Philosoph kann ja nicht leugnen, dass er seinen Schreibtisch jeden Tag am selben Platz wiederfindet, dass die Dinge augenscheinlich in und auf ihrer Wirklichkeit beharren. So musste auch Hume eine Brücke zum "wirklichen" Leben - eine zweifelhafte Wirklichkeit für den Denker - finden, und er baute sie aus praktischer Vernunft: Der Mensch, so stellte er fest, sei mit dem Glauben an die Kausalität und die Beharrungskraft der Dinge geboren, dies sei gewissermaßen die List der Vorsehung, die es den Menschen ermögliche, handelnd zu existieren.

Wer sich hier an Kant erinnert fühlt, tut dies zu Recht: Der beteuerte, erst Hume habe ihn aus dem "dogmatischen Schlummer" geweckt - in der Tat ist der Einfluss des Schotten bis in die Anlage der Philosophie Kants zu spüren.

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Der heikle Punkt bei Hume aber lag in der Frage: Welche Folgerungen ergeben sich aus seiner Philosophie für Religion, Glaube, Theologie? Wenn der Mensch über den Wahrheitsgehalt seiner Eindrücke nichts Genaues weiß, dann auch nichts über die Wahrheit der Offenbarung und der kirchlichen Lehre. Wer aber letzteres behauptet, war ein Ketzer, ein Atheist, ein Feind des Glaubens und eine Gefahr für die Gesellschaft - soviel stand für die Eiferer fest.

Zunächst aber schien es gar nicht so, als würde sich jemand aufregen. Nein, nach der Veröffentlichung blieb alles still. Allzu still für den ungeduldig auf die Reaktion der Öffentlichkeit wartenden Philosophen. Niemand schien von dem Werk Kenntnis nehmen zu wollen, nur ein ignoranter Rezensent beklagte die Verworrenheit und Dunkelheit des Autors. Hume lancierte selbst unter falschem Namen eine eigene Besprechung des eigenen Werkes. Nichts geschah. Er veröffentlichte ein "Abstract" des Werkes (1740), noch bevor er das dritte Buch erschien: nichts. Hume war abgrundtief enttäuscht.

Aber unterschwellig und peu à peu muss das Buch doch zur Kenntnis genommen worden sein, denn Hume wurde allmählich zu einer Berühmtheit, im guten wie im schlechten Sinne. Dass aber die Geistlichkeit immer noch das Sagen hatte, zeigt sich darin, dass zweimal, 1744 und 1752, Humes Bewerbungen auf eine Professur in Edinburgh abgeschmettert wurden.

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In den Jahren 1742 bis 45 lebte Hume in Edinburgh. Längst war er - auch physiognomisch - eine ganz andere Erscheinung als der kränkliche Jugendliche, der sich einst im elterlichen Ninewell mit fast fanatischem Eifer dem Studium gewidmet hatte: ein großer, dicker Mann, freundlich, humorvoll, ein guter Gesellschafter und ein Menschenfreund.

Eine Sorge aber hatte er: Er wusste, dass er auf Dauer von der kleinen Rente aus seiner Erbschaft nicht würde leben können. 1745 aber bot sich ihm eine Gelegenheit, aus dem allzu engen Schottland auszubrechen. Ein Marquis von Annandale gab sich als Verehrer zu erkennen und lud ihn auf sein Schloss nahe London ein - Hume möge ihn in Sachen Philosophie unterweisen. Hume nahm an, doch der Marquis erwies sich als ein Mann von bedenklichem Geisteszustand, bald war Hume mehr Pfleger als Tutor; schließlich ekelte ihn der Verwalter des Marquis aus dem Haus.

Doch noch im selben Jahr 1746 wurde Hume Privatsekretär des englischen Generals und Diplomaten Sinclair. Die Bekanntschaft sollte sich als Glücksfall erweisen. Zunächst musste er allerdings militärische Expeditionen nach Frankreich und Irland mitmachen, dann aber, 1748, konnte er Sinclair bei einer diplomatischen Reise nach Wien und Turin begleiten - auf der Reise durch Deutschland staunte er darüber, welch ein wohlhabendes Land dies war, viel weniger Notleidende als in Frankreich, konstatierte er, und räsonnierte über die Vorurteile der Engländer, die davon noch nichts mitbekommen hätten.

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Dienstlich war er wohl in dieser Zeit nicht so eingespannt, dass er nicht weiter an seinem Werk hätte arbeiten können: 1748 erschienen die Philosophical Essays concerning Human understanding und drei Essays zu Moral und Politik, 1751 Enquiry concerning the Principles of Morals; 1752 die Political Discourses. Hume wurde nachgerade eine europäische Berühmtheit.

Insbesondere in Frankreich verehrte man ihn. Das vorrevolutionäre Frankreich war ein Land der erstaunlichsten Widersprüche: Der Hof des absolutistischen Ludwigs XVI. entfaltete nach wie vor Glanz und Prunk, daneben und innig mit ihm verquickt aber hatte sich ein aufklärerisches Geistesleben mit einer Intensität entfaltet wie in keinem anderen Land. Diderot und d'Alembert schrieben an der Enzyklopädie, Voltaire, ob er nun am Tisch Friedrich von Preußens saß oder in seinem Haus in Ferney Hof hielt, hatte als Publizist eine Wirkung wie kaum jemand vor oder nach ihm, Rousseau kämmte den Vernunftglauben konsequent gegen den Strich, und gepuderte und gezierte Damen - aber nicht nur sie - vergötterten ihn und schwärmten für die Natur und das einfache Leben.

Wie Gott in Frankreich

Nun ereilten Hume Briefe einer französischen Salondame aus den höchsten Kreisen, sie verehre ihn, ließ sie ihn wissen, und lud ihn auf das Dringlichste ein, sie zu besuchen - sonst käme sie. Sie kam auch, aber Hume machte sich eiligst auf eine Reise in die Highlands.

Endlich aber reiste er doch nach Paris, 1763, im diplomatischen Tross des britischen Botschafters, eines Grafen Hertford, mit dem ihn bald Freundschaft verband - und er erlebte die Überraschung seines Lebens: tout Frankreich war von ihm hingerissen, irgend etwas an dem großen, schweren, freundlichen Mann mit dem breiten schottischen Akzent muss die Franzosen fasziniert haben, bald nannten sie ihn nur den "guten Hume". Der fand jene geistreiche und schöne Salondame Mme Boufflers hinreißend, verliebte sich geradewegs in sie. Auch sie war entzückt, wenn sie ihn sich auch nicht zum Liebhaber wünschte. Hume mag sich bald damit abgefunden haben, lagen ihm die "ruhigen Gefühle" doch mehr.

Die Moden wechselten damals in Frankreich schnell, aber erstaunlicherweise blieb Hume die ganzen drei Jahre, die er sich in Frankreich aufhielt, in der Gunst der Gesellschaft, er hätte länger bleiben können. Doch 1766 ging er zurück nach Britannien, Mme Boufflers schrieb ihm Briefe voll herzlichster Zuneigung, bis zu seinem Tod.

Auf der Heimreise begleitete ihn ein anderer Star unter den Philosophen: Jean Jacques Rousseau. Der war schon immer ein Exzentriker gewesen, und er litt zunehmend unter Verfolgungswahn. So wollte er nun in England Zuflucht suchen, und obwohl der "gute Hume" zunächst von seinem Reisegefährten angetan war, kam es bald zum Zerwürfnis: Rousseau behauptete, er habe, als sie einmal beide in einem Raum übernachten mussten, Hume im Schlaf "Ich habe ihn" - auf französisch - murmeln hören. Er bezog das auf sich, und war nun überzeugt, Hume führe Böses im Schilde. Zwischendurch bereute er und setzte sich weinend auf den Schoß des perplexen Schotten, der ihn trösten musste wie ein Kind. Als Rousseau endlich wieder abreiste, bombardierte er Hume noch mit gehässigen Briefen, die der, empört und aus der Ruhe gerissen, veröffentlichte, was einen Skandal verursachte, bei dem die Öffentlichkeit keineswegs geschlossen auf seiner Seite stand.

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Seit den Fünfzigerjahren hatte sich Hume der Historie zugewandt und 1754 bis 1759 ein dreibändiges Werk der englischen Geschichte veröffentlicht, 1761 ließ er noch eine Geschichte Schottlands in einem Band folgen. Während seine Philosophie in England nach seinem Tod zunächst einigermaßen vergessen wurde, blieb er als Historiker im Gedächtnis, im neunzehnten Jahrhundert wurde er in Oxford unter die Historiker rubriziert. Heute sieht man in der angelsächsischen Welt in ihm einen der oder gar den bedeutendsten Denker Englands, ganz auf einer Höhe mit Immanuel Kant, der so lange als einsamer Gipfel der Aufklärungsphilosophie gegolten hat.

Hume wohnte die letzten sieben Jahre seines Lebens wieder in Edinburgh, in einem neuen Haus - ein geruhsames Leben, gewidmet den Überarbeitungen seiner Schriften. Erst im letzten Jahr seines Lebens ging es ihm schlecht, er litt wahrscheinlich an Darmkrebs. Was aber war die Summa seiner Auseinandersetzung mit der Religion? Konnte er die Schrecken des kirchlichen Regiments, die ihn so abgestoßen hatten, überwinden, fand er vielleicht zum Glauben zurück?

Das Buch, in dem er sich dezidiert mit der Religion auseinandersetzte, waren die Dialoge über natürliche Religion (Dialogues Concerning Natural Religion), erschienen posthum 1779; Freunde hatten ihm einst abgeraten, sie schon zu seinen Lebzeiten zu veröffentlichen. Hume lässt hier drei Personen, einen Orthodoxen, einen Deisten und einen Skeptiker, über die Religion diskutieren. Der Skeptiker, wohl des Autors Alter ego, führt dabei alle heute landläufigen Argumente gegen die Religion und den Glauben ins Feld, insbesondere solche, die die Theodizee betreffen. Käme, so seine rhetorische Frage, ein unvoreingenommener Betrachter angesichts des Elends auf dieser Welt auf den Gedanken, sie sei das Werk eines liebenden und gütigen Gottes? Nein, die Schöpfung sei blind gegenüber der Menschen Schicksal. Und die Moral hat keineswegs ihre Quelle in der Religion, im Gegenteil, diese sei wegen ihres Hangs zur Intoleranz eine beständige Gefahr für jene. Die Moral wurzele im Menschen selbst, in seiner Fähigkeit und Neigung zur Sympathie.

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Nun war ihm wahrscheinlich klar, dass auch das energischste Abräumen des religiösen Tableaus nicht den Blick auf den unbedingt guten Menschen freigibt. Er war kein Träumer wie Rousseau, der vielleicht bereit gewesen wäre, seine humane Welt mit totalitären Mitteln durchzusetzen. Doch Hume hätte wohl die Abgründe, in die die Menschen in Zukunft auch ganz ohne Gott und Metaphysik geraten würden, nicht für möglich gehalten. Er ging schlicht davon aus, dass der durchschnittliche Mensch ein durchschnittlich guter Mensch ist und dass der unebene Boden der Tatsachen, beschritten mit dem Bedacht des gesunden Menschenverstandes, immer noch den besten Grund für ein leidliches Zusammenleben der Menschen darstellt. Alle metaphysische Spekulation aber gefährdet nach ihm das labile Gleichgewicht von Mensch und Gesellschaft.

Das war sein letztes Wort. Sein Wahlspruch war immer gewesen: "Bleib nüchtern und vergiss nicht, skeptisch zu sein." Er starb friedlich und gefasst, ohne geistlichen Beistand, in seinem Haus in Edinburgh, im August des Jahres 1776. Er bleibt in Erinnerung als einer der Philosophen, die dem freien Denken in Europa Bahn geschaffen haben, die das Christentum und ihre Theologie durch - nun ja - ein Fegefeuer getrieben haben, auf das viele Christen heute stolz sind. Literatur Gerhard Streminger: David Hume. Der Philosoph und sein Zeitalter. C.H. Beck Verlag, München 2011, 797 Seiten, Euro 34,-.

Helmut Kremers

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