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Zeitgeschehen
Foto: epd/Gustavo Alabiso
Foto: epd/Gustavo Alabiso

Besser beschildern Die deutschen Autobahnen sind nicht nur wegen ihres fehlenden Tempolimits ziemlich einzigartig in der Welt. Auch zur Entschleunigung machen sie den Reisenden ein Angebot, das es so in keinem anderen Land gibt. 39 Autobahnkirchen gibt es mittlerweile, die neueste bei Salzgitter, eine besonders interessante zum Beispiel bei Baden-Baden, wo das Foto entstand. Drei weitere sind an der A45, am Berliner Ring und an der A71 bei Meiningen geplant. Damit sie besser gefunden werden, haben die zuständigen Seelsorger jetzt eine bessere Beschilderung für die Kirchen gefordert. Diese sei nämlich sehr unterschiedlich. Während die Autobahnkirchen in Bayern gut ausgeschildert seien, wiesen beispielsweise an der A40 nur kleine Piktogramme auf die Kirche hin. Zudem sollen die Gotteshäuser in Navigationssystemen registriert werden.

Foto: Hygiene-Museum/Oliver Killig
Foto: Hygiene-Museum/Oliver Killig

Das Drama der Leidenschaften Ein Esstisch, zum Speisen und Konversation betreiben, ein Ort, an dem Alltagskultur gepflegt wird - und doch ist sie dabei: die Leidenschaft, die wie ein wildes Tier darauf lauert, freigelassen zu werden und ihrer bisweilen auch zerstörerischen Kraft freien Lauf zu lassen. Was dann passiert, ist noch bis zum Jahresende im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden zu sehen. Mit teils kostbaren, teils profanen Exponaten hat die australische Kuratorin Catherine Nichols eine Ausstellung zur Kulturgeschichte der Leidenschaften entwickelt. In Szene gesetzt wurde sie von der französisch-iranischen Opernregisseurin Mariame Clément und der Berliner Bühnenbildnerin Julia Hansen. Ein epochen- und disziplinübergreifendes Projekt, bei dem die Besucherinnen und Besucher in einem begehbaren und sich von Akt zuAkt verwandelnden Bühnenbild ein Drama erleben, in dem die Leidenschaften als Hauptfiguren auftreten. Ein Begleitprogramm mit Vorträgen schafft zusätzlichen Reiz, den starken Gefühlen auf den Grund zu gehen.

Foto: Museum
Foto: Museum

Buchkunst und Künstlerbücher Künstlerbücher, wie zum Beispiel das runde Werk der Kölnerin Carola Willbrand über Freundinnen, sind nur ein kleiner Teil der Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, die noch bis zum 27. Mai zu sehen ist. Denn erstmalig wird der komplette Buchbestand von mehr als 3000 Bänden präsentiert. Die ältesten Exponate stammen aus dem späten Mittelalter, der Bogen spannt sich aber bis in die Gegenwart. Unter anderem zu sehen sind Stundenbücher für Gebet und Andacht aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

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