„Es braucht den großen Wurf“

Gespräch mit der Kirchenmusikerin Beate Besser über das neue Gesangbuch, das erstmals mit digitaler Plattform erscheinen soll, die Organisation der Liedauswahl und die Mühen der Ebene
Das jetzt im Umlauf befindliche Evangelische Gesangbuch, kurz EG, wurde von 1993 bis 1996 in den Gliedkirchen der EKD eingeführt.
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Das jetzt im Umlauf befindliche Evangelische Gesangbuch, kurz EG, wurde von 1993 bis 1996 in den Gliedkirchen der EKD eingeführt.

zeitzeichen: Frau Landeskirchenmusik­direktorin Besser, in einigen Jahren soll es ein neues Gesangbuch für den Raum der EKD und andere evangelische deutschsprachige Kirchen im europäischen Ausland geben. Warum das? Ist denn das aktuelle Evangelische Gesangbuch (EG) aus der ersten Hälfte der 1990er-Jahre nicht mehr gut genug?

BEATE BESSER: Unsere Geschichte lehrt, dass die Lebensdauer eines Gesangbuchs grundsätzlich 30 bis 40 Jahre beträgt. Selbst im 16. Jahrhundert haben die Gesangbücher nicht länger gehalten, weil immer wieder so viel Neues entsteht und in den Gebrauch kommt. Gerade in den vergangenen Jahrzehnten ist sehr, sehr viel tolles neues Liedgut entstanden – besonders im Umfeld des Deutschen Evangelischen Kirchentags (siehe Seite 34). Und es ist ganz viel aus internationalem Bereich dazugekommen. Im jetzigen Gesangbuch war ja die Übertragung von Liedern aus dem skandinavischen Bereich, zum Beispiel durch Jürgen Henkys, eine große Neuerung. Aber seitdem ist noch sehr viel aus anderen Sprachen und anderen Gegenden der Welt hinzugekommen, das unbedingt im Gesangbuch abgebildet werden sollte. Insofern ist die Zeit reif für ein neues Gesangbuch.

Aber immer noch höre ich Leute heute vom „neuen Gesangbuch“ reden, wenn sie das EG meinen. Man könnte doch auch weiterhin neues Liedgut mit Beiheften einspeisen, so wie es in vielen Landeskirchen geschieht. Warum jetzt noch einmal der große Wurf?

BEATE BESSER: Den großen Wurf braucht es aus zwei Gründen: Zum einen sind diese Ergänzungsbücher längst nicht überall zu finden, und sie machen die Sache sehr unübersichtlich, und ich finde den Gedanken weiterhin sehr plausibel, ja unverzichtbar, dass wir im Raum der EKD einen gemeinsamen Liederkanon pflegen, der sich erneuert und erweitert. Aber das wirklich Neue und dringend Notwendige ist zum andern ja, dass wir nun das gedruckte Buch mit einem offiziellen digitalen Angebot verbinden werden. Das hat den Vorteil, dass man nicht mehr im Internet überall herumsuchen muss und dann zum Beispiel auf evangeliums.net eben doch keine Melodien findet, sondern dass sich dann alles in einem ordentlich auf­bereiteten Onlineportal findet. Das heißt, es wird als kuratierter offizieller Bestand im Raum der EKD deutlich mehr Lieder geben als jetzt. Wir denken momentan etwa an 1 500 bis 2 000, die auf einem solchen Portal zu finden sind.

Das leuchtet vor dem Hintergrund der rasant fortschreitenden Digitalisierung ein und war in den 1980er-Jahren, als das EG konzipiert wurde, natürlich noch gar nicht im Blick. Werden wir dann also in ein paar Jahren alle mit Smartphones und Tablets in der Kirche sitzen und mit deren Hilfe die Lieder singen?

BEATE BESSER: Nein, natürlich soll weiter das haptische Erlebnis eines Buches mit dabei sein, wenn wir im Gottesdienst singen. Andererseits: Wie die technische Ausstattung der Gemeinden in fünf oder zehn Jahren sein wird, kann man ja gar nicht absehen im Moment. Und wie das im Einzelnen gemacht wird, ob mit Tablets oder mit Beamer, das wird sich zeigen. Das neue Onlineportal wird dann auch über viele nützliche Gebrauchsfunktionen verfügen. Zum Beispiel, dass Lieder in veränderter Tonhöhe abgebildet und mit unterschiedlicher Strophen­auswahl in Gottesdienstblätter eingefügt werden können. Da ist ja technisch viel möglich.

Anders als ein gedrucktes Buch ist die Kapazität eines Onlineportals ja quasi unbegrenzt. Wäre es dann möglich, dass es fortlaufende Ergänzungen gibt und man nicht alle drei bis vier Jahrzehnte auf eine neue, aufwändige Revision warten muss?

BEATE BESSER: Natürlich. Wir müssen dann nicht mehr sagen, jetzt treffen wir uns in 30 Jahren wieder, sondern wir können deutlich öfter überprüfen, ob und was man an Neuem da einspeisen kann. Allerdings wird das Onlineportal für das Gesangbuch nicht so einfach funktionieren wie Wikipedia oder Google – man klickt drauf und hat alles –, denn der finanzielle Aspekt ist alles andere als trivial. Wie für jedes neue Lied das Recht zum Abdruck erworben werden muss, muss das auch für die digitale Nutzung geschehen. Wie das geregelt werden kann, ob es eine App gibt oder ein Abonnementsystem, das muss alles noch geklärt werden.

Das sind ja spannende Perspektiven. Aber wer entscheidet denn nun konkret darüber, was für Lieder in das neue Gesangbuch und das geplante neue Onlineportal kommen?

BEATE BESSER: Der Gesangbuch­prozess ist natürlich partizipativ auf­gesetzt. Seit März 2020 gibt es die vom Rat der EKD eingesetzte siebenköpfige Steuerungsgruppe, die den Prozess, wie der Name sagt, steuert und begleitet, Entscheidungen vorbereitet und den Kontakt zur Kirchenkonferenz und zum Rat der EKD hält. Im Kirchenamt der EKD gibt es ein Projektbüro mit einer vollen Stelle, die sich jetzt gerade zwei Theologinnen teilen, und eine Sachbearbeitungsstelle, die mit einer Musikwissenschaftlerin besetzt ist.

Was? Das sind ja für das operative Geschäft nur drei Menschen!

BEATE BESSER: Stimmt. Der Entstehungsprozess des EG in den 1980er- und 1990er-Jahren war seitens der EKD personell sehr viel großzügiger ausgestattet. Damals gab es wohl sechs Menschen, die nichts anderes gemacht haben als Gesangbucharbeit. Allerdings mussten damals – im vordigitalen Zeitalter – auch noch sehr viel mehr Papiere hin und her geschickt werden. Heute machen wir fast alles per Zoom und digital, das spart natürlich viel Zeit und Ressourcen.

Neben der siebenköpfigen Steuerungs­gruppe gibt es dann ja die Gesangbuchkommission, der zurzeit 72 Personen angehören. Wie wurde dieses zentrale Gremium bestückt?

BEATE BESSER: Die Landeskirchen wurden eingeladen, Personen zu benennen, die für die jeweilige Gliedkirche der EKD in die Gesangbuchkommission entsandt werden. Sie setzt sich zusammen aus Vertreter:innen der Landeskirchen, aber auch der kirchenmusikalischen Verbände – etwa aus der Popularmusik, der Bläserarbeit, der Chorarbeit und aus dem Kindergottesdienstbereich. Dazu einige Expertinnen und Experten aus bestimmten Fachgebieten. Es ist sehr gut gelungen, eine große Vielzahl von Personen dort zu haben, also erfahrene Profis aus den Gebieten Kirchenmusik, Theologie, Liturgie und Gottesdienstarbeit, genauso aber auch Studierende.

72 Personen? Das klingt nach recht komplizierten Sitzungen …

BEATE BESSER: Die Kommission ist aufgeteilt in fünf Ausschüsse, denn man muss ja von verschiedenen Seiten an die Themen herangehen. Der größte Ausschuss – 25 Personen – ist für die Liedauswahl zuständig, dessen Vorsitz ich gemeinsam mit Thomas Nowack, einem Popularmusiker aus Bayern, innehabe. Außerdem gibt es den Ausschuss Texte, der sich darum kümmert, welche Texte außer den Liedern noch im neuen Gesangbuch vertreten sein sollen – also Bekenntnisse, Vorlagen für Andachten und Ähnliches. Der dritte Ausschuss kümmert sich um alles, was das geplante Onlineportal betrifft. Dort wird die Ausschreibung für diesen Prozess vorbereitet, denn es gilt, möglichst bald eine Firma zu finden, die dies technisch umsetzt und begleitet. Der vierte Ausschuss ist für den ganzen Komplex Gestaltungsfragen zuständig. Also dafür, welche Rubriken es geben soll, und auch ganz konkret, welche grafische Anmutung und welches Papier verwendet werden sollen. Der fünfte Ausschuss schließlich kümmert sich um den ganzen Bereich Liedvermittlung, Singvermittlung und  Begleitpublikationen.

Was hat man sich darunter vorzustellen?

BEATE BESSER: Wenn es ein neues Gesangbuch samt Onlineportal gibt, dann braucht es gleichzeitig auch ein neues Bläserchoralbuch und Chor­bücher. Und anders als beim EG reicht es dieses Mal auch nicht, nur ein Orgelbegleitbuch zu erstellen, sondern es muss der Vielfalt der Stile Rechnung getragen werden, also Begleitbücher allgemein für Tasten­instrumente oder auch für Gitarre geben. Diese Fragen der Liedvermittlung und der Um­setzung, wie man das Ganze singt und musiziert, sind wichtig, denn ohne diese begleitenden Angebote würde das neue Buch wenig nützen.

Von außen interessiert natürlich zunächst die Frage, welche Lieder kommen ins neue Gesangbuch hinein und welche können nicht mehr darin vertreten sein.

BEATE BESSER: Natürlich. Im Moment gehen wir davon aus, dass etwa ein Drittel der heute vertretenen Lieder nicht mehr im neuen Gesangbuch vertreten sein kann, denn es muss ja schlicht Platz für neue Lieder geschaffen werden, und das Buch soll auf keinen Fall dicker werden als das jetzige EG. Nun könnte man sagen. „Na ja, die kommen dann alle in das Onlineportal, das ist ja endlos.“ So einfach ist es aber nicht, denn auch das zu schaffende Onlineportal ist eben nicht endlos, weil es da eben auch um Kosten- und Rechtefragen geht.

Und nach welchen Kriterien wird nun in der Kommission entschieden?

BEATE BESSER: Es sind ja nicht die so genannten Klassiker, die jetzt irgendwie abgewählt werden müssen, sondern wir stellen schlicht fest, dass es Lieder im EG gibt, die nicht in Gebrauch gekommen sind. Darunter sind durchaus auch viele neuere Lieder, die damals neu ins EG kamen. Aber um das angemessen zu be­urteilen und gründlich zu beraten, sind wir ja auch so breit aufgestellt. Hinzu kommen auch theologische Fragen à la „Können/wollen wir be­ziehungsweise künftige Generationen das heute wirklich noch singen?“ Und was muss auch gegen den Augenschein weiter erhalten bleiben? Da gibt es über jedes einzelne Lied viel zu diskutieren …

Wenn wir in die Geschichte blicken: 1950 wurde das Evangelische Kirchengesangbuch eingeführt, das erste gesamt­deutsche überhaupt. Damals fand ja eigentlich, was die Liedauswahl anging, eine ziemliche Verengung statt, so dass man fast von einem Rückschritt sprechen kann, denn damals wurde sehr viel Wert auf alte Lieder aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gelegt. Dagegen fanden kaum romantische Lieder aus der Erweckungsbewegung Aufnahme und auch nur ganz wenige, die damals als zeitgenössisch galten, wie zum Beispiel Jochen Klepper. Es herrschte ein gewisser Geist der Restauration nach dem Zweiten Weltkrieg. Demgegenüber hat ja das EG in den 1990er-Jahren wirklich Neues gebracht, nicht nur eine größere Liedvielfalt, sondern den Psalmenteil und die vielen anderen Texte. Einige haben Angst, dieser Reichtum könnte jetzt unter den Tisch fallen. Ist diese Angst berechtigt?

BEATE BESSER: Was ist ein Gesangbuch? Soll es spiegeln oder soll es steuern? Während die Auswahl für das EKG von 1950 bewusst hymnologisch gesteuert wurde, hat man beim EG Anfang der 1990er-Jahre schon eher versucht zu spiegeln. Das heißt: Es wurden vermehrt die Lieder und Texte hineingebracht, die wirklich in Gebrauch waren. Dieser Tradition fühlen wir uns auch verpflichtet. Natürlich muss auch etwas gesteuert werden, klar. Aber abzubilden und anzubieten, was wirklich gesungen wird, ist natürlich mindestens genauso wichtig. Und für die Psalmen gibt es eine extra Arbeitsgruppe. Wieschon jetzt im EG werden sicher nicht alle 150 Psalmen vertreten sein können, aber vielfältiger als jetzt – also in verschiedenen Übersetzungen, als zu singende Psalmen mit Noten und in unterschiedlicher Stilistik. Da werden wir uns wirklich breiter aufstellen, denn es sollte nicht nur die deutsche Neo-Gregorianik geben, auch wenn ich die persönlich sehr liebe. Dasselbe gilt auch für die liturgischen Gesänge.

Wie hat man sich denn konkret den Auswahlprozess vorzustellen, wie „scannen“ Sie, was es überhaupt gibt?

BEATE BESSER: Das ist wirklich ein hochkomplexes Unternehmen. Wir im Liedausschuss haben zum einen alle offiziellen Gesangbücher samt Beiheften im deutschsprachigen Raum durchgeschaut – da kommen wir jetzt langsam zu einem Abschluss. Aber darüber hinaus haben wir gezielt Suchgruppen eingesetzt: für Ökumene und Internationales, für Pop und Worship, für generationenübergreifendes Singen sowie Kasuallieder. Und dann gab es ja auch die Möglichkeit, dass jeder und jede Lieder ans EKD-Projektbüro schicken konnte. Wir sind also dabei, etwa 10 000 Lieder zu betrachten und zu prüfen. Natürlich erleichtern auch hier im Gegensatz zur Planung des EG vor vierzig Jahren digitale Möglichkeiten ein Stück weit unsere Arbeit. Aber ganz vieles müssen wir direkt praktisch prüfen und uns also auch mit mehreren in Präsenz treffen, um dann zu entscheiden, was wir zur weiteren Bearbeitung in den Ausschuss geben.

Das klingt nicht so, als würden Sie übermorgen fertig …

BEATE BESSER: Sicher nicht. Denn der ganze Prozess läuft ja nicht nur auf EKD-Ebene, sondern die Landes­kirchen selbst sind ja auch beteiligt. Es gibt für jede der 20 Gliedkirchen der EKD eine so genannte Kontaktperson, in vielen Landeskirchen sogar so genannte Kontaktgruppen, die überlegen, wie sie den Gesangbuchprozess in ihren Landeskirchen verankern. Es gibt ja einige Kirchen, die haben Regionalteile mit Extra-Liedgut, und es muss überlegt werden, wie es damit weitergehen soll.

Wer entscheidet denn eigentlich am Ende, wenn ein fertiger Entwurf vorliegt, dass dieses neue Gesangbuch angenommen und eingeführt wird?

BEATE BESSER: Ob und wann es dann eingeführt wird, muss jede Gliedkirche der EKD selbst entscheiden. Momentan gibt es da in den Landeskirchen unterschiedliche Regelungen, wie das geschieht, aber man ist bemüht, dies zeitlich zu vereinheitlichen.

Das war ja vor dreißig Jahren auch schon so, dass es um einige Jahre versetzt in den regionalen Kirchen eingeführt wurde. Haben Sie denn für jetzt eine Prognose, wann Sie fertig werden? Als nächstes Jubiläum böte sich ja 500 Jahre Augsburger Bekenntnis im Jahre 2030 an, oder wird es einfach kommen, wann es fertig ist?

BEATE BESSER: Nein, diese Freiheit haben wir leider nicht. Denn das Projektbüro im EKD-Kirchenamt ist bisher nur bis 2028 bewilligt. Insofern soll es spätestens Anfang nächsten Jahres schon eine Erprobungsphase mit Teilen des neuen Gesangbuchs geben. Und davor wird es mindestens für die Kirchenkonferenz und für den Rat der EKD schon eine Liederliste geben müssen. Da sitzen wir im Moment mit Hochdruck dran!

Das klingt ja doch alles sehr gehetzt, ist denn dieser Zeitplan realistisch?

BEATE BESSER: Manche sind skeptisch. Ich bin ja auch im Gespräch mit den katholischen Kolleg:innen, die das neue katholische Gesangbuch, das Gotteslob, vor zehn Jahren gemacht haben. Die reiben sich die Augen, wenn sie unsere Zeitplanung hören. Aber wir bleiben zuversichtlich …

Es gibt ja viele in unserer Kirche, die finden den klassischen Gottesdienst, zumal am Sonntagmorgen, gar nicht mehr so wichtig und die haben deswegen auch wenig Interesse an einem Gesangbuch. Was bedeutet das? Ist dann so ein Gesangbuchprojekt doch eher etwas nur für die Kerngemeinde, die sehr Verbundenen, oder ist es ein volkskirchliches Projekt, das über den Raum des Gottesdienstes hinausgeht?

BEATE BESSER: Gestartet sind wir schon in dem Geist eines volkskirchlichen Projektes. Ob sich das wird halten lassen, Stichwort Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, muss sich zeigen. Aber ein Gesangbuch ist doch nicht nur das Rollenbuch für die Gottesdienstgemeinde, sondern sollte auch ein Individualbuch zur Nutzung zu Hause sein. Und mit dem geplanten digitalen Überbau des Onlineportals kann man es ja sogar zuhause und überall noch besser nutzen als in der Kirche. Meine Hoffnung ist schon, gerade durch die neuen digitalen Möglichkeiten, dass wir auch die Menschen erreichen, die nicht klassisch sonntags um zehn in die Kirche kommen.

Das Gespräch führte Reinhard Mawick am 19. Dezember per Videokonferenz.

 

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