„Versöhnung ist voraussetzungsreich“

Gespräch mit Jutta Weduwen, Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) über Schuld, Verantwortung und die Freiwilligendienste in Israel und anderswo
Sommercamp der Aktion Sühnezeichen in der KZ-Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen bei Osnabrück.
Foto: dpa
Sommercamp der Aktion Sühnezeichen in der KZ-Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen bei Osnabrück.

zeitzeichen: Frau Weduwen, Aktion Sühnezeichen ist in zahlreichen Freiwilligenprojekten in Israel engagiert. Inwieweit waren und sind diese von dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober dieses Jahres betroffen?

JUTTA WEDUWEN. Zum Zeitpunkt der Terrorangriffe waren 21 Freiwillige in Israel, die ihren Dienst gerade erst angefangen hatten. Wir haben keine Einsatzstellen in den Gebieten in der Nähe des Gazastreifens, Freiwillige waren allerdings vom Sirenenalarm bei Raketenangriffen und der sehr verunsichernden Situation insgesamt betroffen. Nach Ausrufung des Kriegszustandes und der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes haben wir die Freiwilligen zurückgerufen. Unsere Freund*innen und Projektpartner*innen in Israel sind seit dem 7. Oktober erschüttert. Viele kennen Menschen, die unvorstellbare Gewalt erlebt haben, umgebracht oder entführt wurden. Die antisemitischen Terrorangriffe der Hamas bedeuten eine massive Verletzung und Bedrohung jüdischer Existenz.

Werden die Freiwilligen nochmal zurückkehren können?

JUTTA WEDUWEN. Unmittelbar steht eine Rückkehr der Freiwilligen nicht bevor. Ich hoffe vor allem für die Menschen in Israel, dass die massive Bedrohung besonders durch die Hamas und Hisbollah zum Ende kommt und damit auch die Freiwilligen zurückkehren können. Die meisten warten auf eine Rückkehr, einige haben sich aber auch entschieden, in ein anderes Land zu wechseln. Für die jungen Menschen ist das keine leichte Situation. Sie haben ihr Auslandsjahr vorbereitet, waren alle sehr gut in Israel angekommen, fühlen mit den Menschen in Israel und haben sich dort bis zum 7. Oktober wohlgefühlt.

Dabei ist Israel ja schon vor diesen Angriffen ein besonders sensibler Ort für einen Freiwilligeneinsatz gewesen, gerade mit Blick auf die Schuld der Deutschen und die Auseinandersetzung damit. Wie haben das die Jugendlichen dort erlebt?

JUTTA WEDUWEN. Seit über 60 Jahren bietet ASF in Israel Freiwilligendienste an, die immer auch wieder von politischen Krisen und Eskalationen des Konfliktes begleitet waren. Die Freiwilligen werden darauf vorbereitet, dass sie sich in einer Krisenregion aufhalten werden. Es ist ASF ein großes Anliegen, Begegnungen und Freiwilligeneinsätze in Israel zu ermöglichen, dabei stehen die Begegnungen mit Überlebenden der Shoah, der deutsch-israelische Austausch und die Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Geschichte im Mittelpunkt. Wir stehen an der Seite Israels, in all seiner gesellschaftlichen, historischen und politischen Vielfalt und Komplexität. In Israel gab es immer auch einen Alltag, in dem man viele ganz unterschiedliche Begegnungen und Erfahrungen machen konnte. Doch die Gegenwärtigkeit des israelisch-palästinensischen oder des israelisch-arabischen Konfliktes ist für unsere Freiwilligen herausfordernd. Mir zerreißt dieser Konflikt das Herz, weil es keine einfache Lösung gibt! Nicht erst seit dem 7. Oktober erleben wir, dass die Existenz Israels und die Sicherheit jüdischen Lebens dort und anderswo ernsthaft bedroht sind. Der Terror der Hamas schränkt aber eben auch die Sicherheit und die Selbstbestimmung der Palästinenser*innen ein. Und auch die Besatzung und die Siedlungen bedeuten Menschen- und Völkerrechtsverletzungen. In den Seminaren für unsere Freiwilligen beleuchten wir den Nahost-Konflikt und ermöglichen ein Kennenlernen der palästinensischen Perspektiven, die auch weitaus differenzierter sind, als es die Medienbilder jetzt erscheinen lassen.

Wie sehen das die Freiwilligen?

JUTTA WEDUWEN. Ich bin dankbar, wenn unsere Freiwilligen sich darauf einlassen, Israel in seiner Vielfalt kennenzulernen, zuzuhören, hinzuschauen und zu versuchen, verschiedene Perspektiven kennenzulernen und sich daraus eine Meinung zu bilden. Sie sollten die historische und politische Komplexität des Landes und auch des Konfliktes verstehen lernen. Uns ist es wichtig, die Menschen vor Ort zu unterstützen, ihre Perspektiven zu erfahren und auch in die deutsche Debatte einzubringen – das ist unser Ansatz.

Welche Rolle spielt der Gedanke der Versöhnung für die Arbeit von Aktion Sühnezeichen?

JUTTA WEDUWEN. Versöhnung ist ein Begriff, den ich selten für unsere Arbeit benutze. Er suggeriert im alltäglichen Gebrauch etwas anderes als das, was wir machen. Unsere Arbeit geschieht im Bezug zur gewaltbelasteten Vergangenheit. Versöhnung als Ziel zu formulieren, wäre anmaßend, weil es verwischt, dass es eine klare Täterseite gibt, dass es Mitläufer und von Verfolgung Betroffene gibt, bis hin zu den betroffenen Nachfahren. Die Gewaltverbrechen der Nationalsozialisten sind so monströs, dass wir Versöhnung nicht als Ziel ausgeben können. Lothar Kreyssig, der Gründungsvater, wollte die Organisation ja „Aktion Versöhnungszeichen“ nennen. Auch von internationaler Seite ist ihm abgeraten worden und daraus ist eben Sühnezeichen geworden. Es ist das Angebot, aber keine Erwartungshaltung, durch freiwilliges Engagement und Dialog in einen Prozess des Verstehens und der Annäherung zu kommen – verbunden mit praktischer Solidarität. Doch damit wird nichts „wiedergutgemacht“, weil die Wunden bleiben werden. Neben unseren Ansatz gehört immer auch die politische Anerkennung und juristische Aufarbeitung dieser Verbrechen gegen die Menschheit.

Doch auch wenn Versöhnung nicht das explizite Ziel Ihrer Arbeit ist, findet sie doch manchmal statt, oder?

JUTTA WEDUWEN. Ja, Versöhnung findet statt, und das ist ein Geschenk. Wenn junge Freiwillige Überlebenden der Shoah begegnen, und das tun sie immer noch, liegen zwischen ihnen drei oder vier Generationen. Dabei ist Versöhnung möglich, es entstehen berührende Freundschaften. Versöhnung kann heilen und eine Umkehr zum Leben bedeuten. Und dennoch wird der Begriff zu oft zur Worthülse, denn er suggeriert, dass es zwei Parteien gibt, die sich gestritten haben und sich nun vertragen sollen. Das verkennt die klaren Täter-, Mitläufer- und Opferseiten.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit echte Versöhnung geschieht?

JUTTA WEDUWEN. Die Versöhnung, von der wir in diesen gewaltbelasteten Prozessen sprechen, ist voraussetzungsreich. Es ist wichtig, dass den von Verfolgung Betroffenen zugehört wird, dass ihre Perspektive gesehen wird, dass wir uns solidarisch an ihre Seite stellen. Und dass wir auch akzeptieren, wenn Menschen, die Verfolgung erlebt haben, auch ihre Nachkommen, keine Versöhnung wollen. Versöhnung setzt zudem voraus, dass man sich mit den Taten und den Tätern auseinandersetzt, mit den Bedingungen, den Mechanismen und Systemen der Taten, und dass Verantwortung übernommen und Schuld anerkannt werden. Versöhnung setzt auch voraus, die Folgen der Gewalt bis in die Gegenwart anzuerkennen, sowohl auf Opfer- als auch auf Täterseite. In Täterfamilien wird verdrängt, geschwiegen, negiert, beschönigt. Auf Opferseite werden Traumata weitergegeben. Gegenwartsbedeutung heißt auch, dass Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus noch immer virulent sind, in Kontinuitäten und neuen Ausdrucksformen.

Empfinden junge Menschen heute noch Schuld für die Verbrechen der früheren Generationen, die es abzutragen gilt?

JUTTA WEDUWEN. Als Studentin habe ich Führungen durch die Gedenkstätte Sachsenhausen gemacht. Die Besucher*innen waren oft Schüler*innen der dritten Generation. Eingangs habe ich manchmal gesagt, dass ich durch die Führungen keine Schuldgefühle auslösen möchte, sondern dass ich über die Geschichte des Ortes ins Gespräch kommen möchte und darüber, wie die Geschichte auf die Schüler*innen wirkt. Oft haben wir dann auch über Fragen der Schuld und Verantwortung gesprochen, viele haben Scham empfunden und wollten Verantwortung übernehmen.

Unsere Freiwilligen sagen nicht, dass sie Schuld für die Verbrechen der früheren Generationen abtragen wollen, sie empfinden keine persönliche Schuld. Das haben übrigens auch die Freiwilligen der ersten Jahre von sich gewiesen, die zwar vor 1945 geboren wurden, aber Ende der 1950er, Anfang der 1960er-Jahre explizit keine persönliche Schuld empfunden haben für die Taten ihrer Eltern. Wir erleben aber auch bei jungen Menschen ein Bewusstsein für die Bedeutung der nationalsozialistischen Geschichte bis in die Gegenwart, die Bedeutung für die internationalen Beziehungen, für die verfolgten Menschen und ihre Nachkommen, für das Selbstverständnis der Deutschen, für politische Debatten. Wir öffnen den Raum und bieten an, sich mit uns gegen Antisemitismus, gegen Geschichtsrevisionismus, für eine solidarische Welt, für Demokratie, für Vielfalt zu engagieren, vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit Geschichte.

In der Beschäftigung mit deutscher Geschichte findet nun auch der Kolonialismus der Deutschen stärkere Beachtung als in früheren Jahrzehnten. Könnten Sie sich vorstellen, dass Aktion Sühnezeichen seine Arbeit auch auf Länder ausweitet, die unter diesen Verbrechen gelitten haben?

JUTTA WEDUWEN. Es hat bei uns immer auch eine Beschäftigung mit Rassismus und Kolonialismus gegeben. Die „Black Lives Matter“-Bewegung und die postkolonialen Debatten spielen auch für die Arbeit von ASF und die Diskussionen unter den Freiwilligen eine Rolle, die Debatten sind in den Postmigrationsgesellschaften von Deutschland, wie den anderen Ländern unserer Arbeit, präsent. ASF beschäftigt sich mit vielfältigen zeitgeschichtlichen Bezügen und stellt sich deutlich gegen jegliche Ideologie der Ungleichheit.

Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nationalsozialisten bleibt Bezugspunkt unserer Arbeit. Bei der Debatte um Kolonialismus müssen wir auch auf die Konkurrenz der Narrative achten. Phänomene haben Parallelen und Überschneidungen, doch sie müssen auch unterschieden werden. Wir betonen die Präzedenzlosigkeit der Shoah. Zugleich können das gemeinsame Erinnern und Engagement gegen Geschichtsverdrängung und der Kampf um Anerkennung auch verschiedene Gruppen zusammenführen, wie das gemeinsame Gedenken von Sinti und Roma und Jüdinnen und Juden in Auschwitz oder die Solidarität antisemitisch und rassistisch Verfolgter nach den Anschlägen von Hanau und Halle zeigen.

Wie wird es Ihre Arbeit verändern, wenn auch die letzten Zeitzeugen und Shoah-Überlebenden verstorben sind?

JUTTA WEDUWEN. Natürlich wird es etwas verändern, wenn wirklich keine Überlebenden mehr da sind. Aber noch gibt es sie, allein in Israel noch 120 000. Auch in den USA gibt es noch eine große Community. Aber natürlich werden sie alle älter und werden irgendwann sterben. Doch dann hört unsere Arbeit ja nicht auf. Es ist heute schon so, dass die Freiwilligen Kinder von Überlebenden begleiten, die berichten, was es bedeutet hat, mit Überlebenden als Eltern aufzuwachsen, die ihre Kinder schützen wollten, die traumatisiert waren, die Albträume hatten, die geschwiegen haben oder aber sehr viel erzählt haben. Unsere Freiwilligen besuchen Menschen, bei denen die Geschichte weiter präsent ist, Überlebende, deren Kinder, deren Enkel. Und das wird weitergehen. Wir setzen uns weiter für eine sensible Erinnerung, gegen Geschichtsrevisionismus und Rechtsextremismus ein.

Was ist Ihre persönliche Motivation, bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste mitzuarbeiten?

JUTTA WEDUWEN. Ich habe Soziologie studiert, unter anderem 1990 und 1991 auch in Israel. Die Begegnung mit Überlebenden, die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte haben mich biografisch sehr geprägt und im Studium sehr begleitet. Ich habe mich damals in der außerschulischen Bildungsarbeit engagiert, meist mit dem Schwerpunkt NS-Geschichte und Israel. Bei ASF bewegt mich, dass vor dem Hintergrund eines sehr traurigen und schweren historischen Anlasses viele Begegnungen stattfinden, die mit Nähe, Intensität und auch Lebensfreude verbunden sind. Das begeistert mich jeden Tag wieder neu! Ich erlebe es als große Bereicherung, dass ich so vielen Menschen begegnen kann, von ihrem Engagement und ihren Perspektiven lernen kann und dass wir zusammen wirklich viel bewegen können.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste wurde ja am Rande der EKD-Synode 1958 gegründet, hat starke evangelische Wurzeln und ist noch immer in der evangelischen Welt beheimatet. Welche Rolle spielen Konfession und Religion in Ihrer Arbeit?

JUTTA WEDUWEN. Auf der organisatorischen Ebene gibt es einen engen Austausch mit der EKD und mit fast allen Landeskirchen. Wir sind stark in der evangelischen Kirche verankert, aber wir verstehen uns als interreligiös – an der Schnittstelle zwischen Kirche und Zivilgesellschaft, auch an der Schnittstelle zur säkularen Welt. Viele unserer Themen sind evangelische Themen: Schuld, Sühne, Umkehr. Wir gestalten den christlich-jüdischen Dialog, öffnen junge Menschen für die Belange der Kirche und für ihre Themen. Wir übernehmen eine wichtige Funktion für Kirche, indem wir gegen Geschichtsrevisionismus, Rechtextremismus, Antisemitismus und Rassismus deutliche Zeichen setzen.

Nun drohen gerade politisch Kürzungen in sehr vielen Bereichen der Jugendbildung, und auch in der freiwilligen Arbeit soll gespart werden. Was bedeutet das für Sie?

JUTTA WEDUWEN. Wir sind mehr herausgefordert als zuvor. In vier von 14 Ländern sind gerade keine Freiwilligendienste möglich – Ukraine, Russland, Belarus und Israel. So etwas hat immer auch finanzielle Auswirkungen. In Israel zahlen wir zum Beispiel derzeit die Miete von Wohnungen weiter, die jetzt leer stehen. Zudem will die Bundesregierung weniger Geld für die Freiwilligenarbeit bereitstellen. Staatliche und kirchliche Zuschüsse gehen zurück, der Zuschuss der EKD wird um 30 Prozent gekürzt. Wir haben viele Jahre mit stabilen Finanzen arbeiten können. Das wird nun schwierig.

Wie wollen Sie die zu erwartenden Kürzungen ausgleichen?

JUTTA WEDUWEN. Es gibt ja immer zwei Möglichkeiten, mit finanziellen Krisen umzugehen, nämlich Ausgaben zu minimieren oder neue Einnahmequellen zu generieren. Diese neuen Quellen suchen wir. Ich verbringe viel Zeit damit, weitere Mittel für unsere Arbeit zu bekommen. Die Arbeit von ASF ist wirklich weiter notwendig. Inzwischen haben mehr als 20 000 Menschen an unseren Freiwilligendiensten oder Sommerlagern teilgenommen. Sie setzen sich mit den Wunden der Geschichte auseinander, lernen zuzuhören, setzen sich mit vielfältigen Perspektiven auseinander und engagieren sich für Gerechtigkeit und Frieden. Ein Dienst mit ASF, so denke ich, feit vor Populismus. Wir sind entsetzt über die Gewalt gegen Israel und den steigenden Antisemitismus, wir sind erschüttert angesichts des Krieges gegen die Ukraine, wir sind traurig, wir fühlen mit den Menschen, wir hören ihnen zu, unser Herz ist da. Zwischen unseren Freiwilligen und den Menschen in ihren Einsatzländern entstehen enge Bindungen, ihre Geschichten und Anliegen werden weitererzählt. Das ist und bleibt eine wichtige Aufgabe.

 

Das Gespräch führten Stephan Kosch und Reinhard Mawick am 7. November in Berlin.

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Foto: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)

Jutta Weduwen

Jutta Weduwen ist Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.  Sie ist Mitglied im Sprecher*innenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus und im Ökumenischen Vorbereitungsausschuss der Interkulturellen Woche.

Foto: Rolf Zöllner

Stephan Kosch

Stephan Kosch ist Redakteur der "zeitzeichen" und beobachtet intensiv alle Themen des nachhaltigen Wirtschaftens. Zudem ist er zuständig für den Online-Auftritt und die Social-Media-Angebote von "zeitzeichen". 


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