Macht der Worte, Macht der Kirche

Was Mitglieder aus dem Betroffenenbeirat der EKD erfahren haben
Katharina Kracht
Foto: Tristan Vankann
Katharina Kracht: „Kirchliche Mitarbeiter brauchen Fortbildungen, und zwar möglichst externe.“

Vor einigen Wochen konstituierte sich der Betroffenenbeirat der EKD, der künftig an der Aufarbeitung von Missbrauch und dem Aufbau einer besseren Prävention maßgeblich beteiligt werden soll. Die Journalistin Lilith Becker stellt fünf der zwölf Mitglieder vor und zeichnet ein erstes Stimmungsbild des neugeschaffenen Gremiums.

Zuerst nannte sie sich Karla, später Katarina Sörensen, heute heißt sieKatharina Kracht“. Der letzte Name ist der, den sie von Geburt an trägt. Die anderen Namen waren in den vergangenen Jahren ihr Schutzschild, das sie unsichtbar machte – sie beschützte, wenn sie versuchte, mit den Menschen in den schwer durchschaubaren Strukturen der evangelischen Kirche zu kommunizieren.

Katharina Kracht ist im Rahmen des Konfirmandenunterrichts von einem Pfarrer missbraucht worden, der das Ganze „Beziehung“ nannte. Sie hat mehr als zwanzig Jahre gebraucht, bis sie begriffen hatte, was ihr geschehen war, und sie in der Lage war, den Pfarrer bei der Kirche anzuzeigen. Sie suchte sich eine Begleiterin aus einer Fachberatungsstelle außerhalb der Institution, die ihr half, mit den Menschen in der evangelischen Kirche ins Gespräch zu kommen.

Heute, und auch schon seit einigen Jahren, stehen auf www.ekd.de die Namen aller Ansprechpersonen, an die sich Menschen wenden können, denen sexualisierte Gewalt oder Misshandlungen in Einrichtungen der Kirche widerfahren sind (siehe Seite 31). Bei den allermeisten war bis vor kurzem weder ein Foto zu sehen noch eine kurze Vorstellung der Personen: „Wirken sie authentisch? Sind das Menschen, mit denen eine betroffene Person reden möchte?“, fragt Katharina Kracht.

Katharina Kracht gehört zum ersten Betroffenenbeirat der EKD. Sie nennt dort ihren wahren Namen, lässt ihren Schutzschild sinken – und erwartet dasselbe nun von den Strukturen und den Menschen in der evangelischen Kirche. „Ich bleibe aber weiterhin misstrauisch”, sagt sie. Sie hat den Wunsch, dass die Strukturen in der evangelischen Kirche sichtbar für Betroffene werden. Dafür helfen nur Transparenz und einheitliche Standards: „Beispielsweise erwarte ich, dass kirchliche Mitarbeiter, die sich mit Betroffenen auseinandersetzen, in der Lage sind, mit traumatisierten Menschen umzugehen. Dafür brauchen sie Fortbildungen, und zwar möglichst externe.“

Neben sichtbaren Ansprechpersonen, transparenten und einheitlichen Strukturen fordert Katharina Kracht vor allem Verbindlichkeit: „Alle müssen sich an ihre Zusagen halten. Das, was uns versprochen wird, muss auch umgesetzt werden.“

Lebenslanges Leiden

Detlev Zander hat einen Verein gegründet: Das „Netzwerk BetroffenenForum“. Seine Kindheit erlebte er in einem gewalttätigen Umfeld in der evangelischen Brüdergemeinde Korntal in Baden-Württemberg. Bis heute rufen ihn Menschen an, die es nach der Gewalt, die sie erlebt haben, nicht geschafft haben, ein eigenständiges Leben zu führen.

Die Folgen eines Traumas können lebenslanges Leiden sein, Erwerbsunfähigkeit oder Drogensucht. „Da rufen mich auch Menschen an, die eine klare und einfache Ansprache brauchen“, sagt Detlev Zander, „Menschen, die es infolge der Gewalterfahrungen ihrer Kindheit nicht geschafft haben, überhaupt eine Ausbildung zu machen.“

Detlev Zander
Foto: Janine Fellhauer
 

Die EKD und die Landeskirchen wollen für die Transparenz ihrer Leistungen einen Katalog vorlegen, der festlegt, welcher Betroffene für welches Ausmaß der widerfahrenen Gewalt wie viel Geld bekommt. Dieses Geld oder diese Sach-leistungen fallen dann unter die Formulierung „Leistungen für die Anerkennung erlittenen Leides“.

Warum ist es wichtig, dass unter die Zusage der Zahlung einer „Leistung für die Anerkennung des erlittenen Leides“ geschrieben wird: „Das ist eine einmalige und freiwillige Zahlung“? Wer soll das verstehen und fühlt sich dann in seinem Leid gesehen, fragt Detlev Zander? Kirchenjuristen könnten das selbstverständlich erklären, warum es nicht „Entschädigungszahlung“ heiße.

Aber Detlev Zander muss es Menschen erklären, die nichts mit Juristensprache anfangen können; die nicht einsehen, warum da stehen sollte, dass die Kirchen freiwillig zahlen. Detlev Zander verlangt, dass die Kirchen öffentlich und gegenüber den Betroffenen Klartext sprechen: „Unter unserem Dach wurden Menschen vergewaltigt und misshandelt“, diese Verantwortung wirklich zu übernehmen, bedeute auch, dass die Übernahme der Verantwortung für die Betroffenen nichts mehr mit Freiwilligkeit zu tun habe.

Wenig gute Therapieplätze

Henning Stein hat vier Kinder. Eines davon ist als Kind in einer Behinderteneinrichtung misshandelt worden. „Seit wir unsere Geschichte Anfang der 2000er-Jahre öffentlich gemacht haben, kommen viele Menschen auf uns zu, die uns davon erzählen, wie sie durch andere Menschen erniedrigt und vergewaltigt worden sind“, erzählt Henning Stein. In diesen beinahe zwei Jahrzehnten, in denen sich Henning Stein und seine Frau für einen angemessenen Umgang mit ihnen und ihrem Sohn bemühen, ist ihnen deutlich geworden, wie schwer es Menschen haben, die von anderen zu Opfern gemacht werden und von da an Hilfe benötigen.

Henning Stein:
Foto: Larissa Faerber
 

Obwohl Henning Stein Arzt ist und seine Frau Krankenschwester, sie beide also vom Fach sind, war es ihnen kaum möglich, angemessene Therapien für ihren Sohn zu bekommen. „Es ist so unsäglich schwer, Unterstützung für seine Angehörigen zu bekommen“, sagt Henning Stein. Zum einen: Weil sich die Einrichtung, in der ihr Sohn geschädigt worden ist, dagegen wehrte und die Familie Stein entfernte – anstatt sich der Täter zu entledigen. Zum anderen, weil es in Deutschland zu wenige gute Therapieplätze für Betroffene gibt – die dann auch noch für viele nicht zu bezahlen sind.

Auch in der Kirche werde bisher vor allem über Prävention geredet. Aber: „Was weiß die Kirche über uns Betroffene? Was bietet sie den Leuten? Sie haben entgangene Ausbildungschancen, Therapiebedarf. Die Institution Kirche muss sagen: Wir helfen jeder und jedem Einzelnen“, sagt Henning Stein. Die Menschen in den Kirchen müssen lernen, dass Fehler passieren. „Wir sind Menschen, auch wenn unsere Institution von Gott gegeben ist.“

Sexualisierte Gewalt ist ein alltägliches Phänomen, das hat Henning Stein in den vergangenen zwei Jahrzehnten gelernt – nicht nur, aber auch in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen: „Eltern behinderter Kinder müssen wissen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs ihres Kindes in Einrichtungen besonders hoch ist“, sagt Henning Stein.

Früher habe es diese „Engramme“ gegeben, also Bilder, die sich im Gedächtnis des Menschen festsetzen: Täter, das sei der böse Mann im Wald. Der Missbraucher, ein Pädophiler. „Wir wissen heute“, sagt Henning Stein, „das stimmt so nicht: Das meiste ist Machtmissbrauch, meistens im nahen Umfeld. Sexualisierte Gewalt ist eine Pandemie.“ Sie passiere alltäglich an vielen Orten.

Das Risiko sei umso größer, je elitärer eine Einrichtung ist. Überall dort, wo das Machtungleichgewicht zwischen Menschen groß ist, sei es einfach für Täterinnen und Täter, sich auszuleben. „Kloster Ettal, Regensburger Domspatzen, Canisius-Kolleg, Odenwaldschule – jeder Ort, der von sich sagt, er ist toll, ist prädestiniert für sexualisierte Gewalt.“ Henning Stein hat sich schon auf höchster politischer Ebene für Betroffene engagiert. Er war Mitglied am Runden Tisch zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, den Bundes- und Landesregierungen initiiert hatten, und anschließend im Betroffenenbeirat des Fonds Sexueller Missbrauch, einem ergänzenden Hilfesystem für Missbrauchsopfer.

Auch auf höchster kirchlicher Ebene möchte sich Henning Stein dafür einsetzen, dass Machtverhältnisse und Strukturen, die den Missbrauch systematisch unter den Tisch kehren, aufgedeckt und vermieden werden. „Positiv stimmt mich, dass wir mit Kirchenleitungen heute reden können; das war auch schon anders.“

„Dafür möchte ich erstmal Beweise sehen“, sagte die Pfarrerin, die sich die Berichte von mehreren Familien angehört hatte, wie deren Kinder in der evangelischen KiTa misshandelt worden sein sollten. Der Pfarrer, der auch bei diesem Gespräch dabei war, sagte, „die Kinder haben manchmal aber auch eine lebhafte Fantasie“. Zudem betonte die kirchliche Trägerin auf den Elternabenden, welch schlimme Konsequenzen Missbrauchsanzeigen für die Erzieherinnen und Erzieher hätten.

Zutiefst beschämend

Nicolai Blank jedenfalls glaubt den Berichten der Kinder, aus denen hervorgeht, dass sie in der evangelischen KiTa in Berlin zu Schaden gekommen sind. Er hatte den evangelischen Pfarrer, zu dessen Gemeinde der Kindergarten gehörte, um ein persönliches Gespräch mit den betroffenen Eltern gebeten. Es kam nur Unglück dabei heraus: Die anwesenden Eltern erzählten, die Pfarrerin und der Pfarrer glaubten ihnen nicht, die gesamte Runde war verstört und fühlte sich ohnmächtig. Stattdessen kam es zu einem feierlichen öffentlichen Verabschiedungsgottesdienst für die beschuldigten Erzieherinnen und Erzieher, den Blank als „bestürzend, enttäuschend und für mich als Kirchenglied zutiefst beschämend“ empfand. „Leider erst hinterher wurde mir klar, dass die Gemeinde zu befangen ist, um uns eine Hilfe zu sein“, sagt Nicolai Blank im Rückblick.

Nicolai Blank
Foto: Rolf Zöllner
 

Das Konsistorium der EKBO hat Nicolai Blank als abwehrend wahrgenommen. „Ich möchte diese unendliche Geschichte beenden“, sagte ein Mitglied des Konsistoriums ihm in einem Gespräch. Auch hier wurde den Eltern nicht geglaubt, im Gegenteil: Die öffentliche Darstellung der Geschehnisse seitens der EKBO führte sogar zu einer monatelangen rechtlichen Auseinandersetzung zwischen Kirche und Eltern. Eine polizeiliche Befragung der zwei- bis fünfjährigen Kinder schlossen die Behörden „aus Fürsorgegründen“ aus, da die Kinder nicht vernehmungsfähig seien.

Nicht die Täter verließen den evangelischen Kitaverbund, sondern die geschädigten Eltern und Kinder gingen. Teilweise zogen sie sogar um und suchten sich einen neuen Lebensmittelpunkt in einem anderen Stadtteil. Das Ganze ist erst drei Jahre her, und der Schmerz, wie seine evangelische Kirche mit ihm und den anderen Eltern umgegangen ist, bewegt Nicolai Blank bis heute. „Ich bin Sohn eines Pfarrers, die Kirche ist ein Teil meiner Identität“, sagt er. Er weiß, dass die Umkehr der Opfer in Täter eine alltägliche Systematik in unserem Land ist. Im Betroffenenrat will er sich dafür einsetzen, dass sich das verändert.

Als Kind und Jugendlicher fühlte sich Matthias Schwarz schuldig. Der evangelische Pfarrer hatte sich an ihm vergangen: Hatte er das einfach zugelassen und war selbst schuld? Wer sollte ihm vergeben? „Ich habe sehr lange dafür gebraucht zu sortieren, dass ich Opfer bin und der andere Täter“, sagt Matthias Schwarz. Heute ist er selbst evangelischer Pfarrer in der Wetterau. Seine eigene Geschichte hat ihn Vieles gelehrt: zum Beispiel, den Begriff des Opfers neu zu definieren. „Opfer bedeutet üblicherweise: Jemand ist passiv und wehrlos, ein Opfer erträgt mit Geduld und Ruhe das, was ihm auferlegt wird.“ So sieht er sich nicht mehr – und möchte deshalb auch für andere die Besetzung des Opferbegriffs verändern.

Gemeinsam mit einer weiteren Pfarrerin im neu gegründeten Betroffenenbeirat möchte er dazu beitragen, theologische Ansätze weiterzuverfolgen, die Menschen gerecht werden, deren Leben im herkömmlichen Sinne von anderen als „nicht gelungen“ bezeichnet werden könnte. Er denke dabei an gute Ansätze wie beispielsweise den einer Theologie der Verletzlichkeit.

Matthias Schwarz
Foto: Julia Stroh
 

„Ich sehe mich nicht als Loser, laufe nicht mit einem großen L auf der Stirn durch die Gegend“, sagt Matthias Schwarz. Sein Ziel sei es zu erreichen, dass die Gremien, mit denen sie für die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt als Betroffenenbeirat zusammenarbeiten, für ihre Sprache, ihre Deutungen und Begriffe sensibilisiert werden – so, dass Worte wie Schuld, Vergebung und Opfer im theologischen Diskurs neu bewertet werden können. Als einer von zwei Mitgliedern des Betroffenenbeirates war Matthias Schwarz kürzlich beim Treffen der Leitungen der Unabhängigen Kommissionen der Landeskirchen in Hannover dabei, die unter anderem über einen einheitlichen Katalog für ihre Zahlungen an Betroffene diskutieren wollen.

Informationsdefizit bisher groß

Dass die Betroffenen-Vertreter bei diesem Treffen und bei dem Treffen der Präventions-, Interventions- und Hilfekonferenz der EKD (kurz: PIH-K, wo sich die Vertretungen der Ansprechstellen aller Landeskirchen treffen) dabei sein werden, haben sie im September gegenüber dem Beauftragtenrat durchgesetzt. Sie möchten, sagt Matthias Schwarz, auch wenn sie als letztes Vorhaben aus dem Elf-Punkte-Plan der Bischöfin Kirsten Fehrs umgesetzt worden sind, nicht nur „ein Feigenblatt“ für die evangelische Kirche sein. Bisher sei das Informationsdefizit noch groß, doch über die Teilnahme an allen wichtigen Treffen wollen sich die Betroffenen schnell einarbeiten und mitgestalten können.

Als sich die Mitglieder des Betroffenenbeirates Mitte September zum ersten Mal in Hannover im Verwaltungsgebäude der EKD trafen, waren auch einige Mitglieder des Beauftragtenrates zum Schutz vor sexualisierter Gewalt der EKD anwesend. Der Landesbischof Christoph Meyns aus Braunschweig ist einer von ihnen (siehe Seite 41). Er habe gesagt, dass in ihm viel Abwehr entstehe, wenn er die Geschichten der Betroffenen höre; diese spüre er auch bei anderen Menschen auf der Leitungsebene. Er habe zugegeben, dass in ihm der Reflex sei, dass aufgedeckte Missbrauchsfälle möglichst ohne Schaden für die Institution abliefen.

Sowohl Matthias Schwarz als auch andere Mitglieder des Betroffenenbeirates rechnen dem Landesbischof diese ehrliche Bemerkung hoch an. „Wenn wir das voneinander wissen und ehrlich zugeben, kann unsere Zusammenarbeit gelingen“, sagt Matthias Schwarz. Er möchte als Mensch, der selbst von einem Amtsträger der evangelischen Kirche geschädigt worden ist, auch Ansprechpartner für Menschen sein, die Angst haben oder nicht wissen, wie sie sich mit den Gewalterfahrungen in ihrer Lebensgeschichte an die Kirche wenden können.

Wie konnte er eigentlich Pfarrer werden, aufgrund seiner eigenen Erfahrungen? Davon möchte er gerne einmal mehr erzählen, doch so viel sagt er schon jetzt: „Mir bedeutet mein Glaube viel – und ich kann für mich selbst trennen zwischen der Institution Kirche und dem Vertrauen auf Gott.“

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Im September 2020 hat der Betroffenenbeirat der EKD das erste Mal getagt. Zwölf Mitglieder sind von einer Jury ausgewählt und vom EKD-Rat für vier Jahre berufen worden. Die Beteiligung von Betroffenen an der Prävention, Aufarbeitung und Hilfe ist der erste von insgesamt elf Punkten eines Handlungsplans für die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche, den die Synode der EKD im Herbst 2018 beschlossen hatte. Der Betroffenenrat soll Betroffene strukturiert an Prozessen beteiligen, für die der Beauftragtenrat zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche verantwortlich ist; Sprecherin dieses Gremiums ist die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs.

 

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