Leben am Fluss

Geschichten von der Donau bis zur Weser
Rheinfall bei Schaffhausen
Foto: picture alliance/blickwinkel
Rheinfall/Schaffhausen.

Meine Donau

Jürgen Wandel (65) ist zeitzeichen-Redakteur, lebt und arbeitet in Berlin. Aufgewachsen ist er in der südwürttembergischen Kreisstadt Tuttlingen.

Im Winter 1962/63 fror der Bodensee vollständig zu, was nur alle hundert Jahre passiert. Und wenn schon der See vereiste, der für sein mildes Klima bekannt ist, dann erst recht die Donau, die durch Tuttlingen fließt, das auf der Schwäbischen Alb liegt, 650 Meter über dem Meer. In jenem Winter, ich war zehn Jahre alt, kaufte mir meine Mutter Schlittschuhe. Ich lernte recht schnell mit ihnen zu fahren - nachdem ich ein paar Mal gestürzt war. Die Stadtverwaltung ließ die Eisfläche auf der Donau immer wieder vom Schnee räumen. So genoss ich es, die eineinhalb Kilometer zwischen den Eisenbahnbrücken beim Bahnhof und der Straßenbrücke im Stadtzentrum dahinzugleiten. Dort befand sich aber eine Stelle, vor der ich gewarnt wurde: Das Eis war dünn, weil an der Brücke warme Abwässer eingeleitet wurden.

Wegen der Abwässer war es auch verboten, in der Donau zu baden. So musste ich mich in den Sommerferien mit dem Freibad begnügen, das direkt neben der Donau lag. Wenn beim Spielen der Ball hineinfiel, fischten ihn Mutige heraus. Schließlich ging das Gerücht um, jemand habe sich mal vergiftet, nachdem er Donauwasser geschluckt hätte.

Aber auch sonst hätte man dort im Sommer nur selten schwimmen können. Das Flussbett trocknete vollkommen aus, wenn es lange heiß war und nicht geregnet hatte. Denn in Tuttlingen versinkt die Donau an einer Stelle im porösen Karstgestein, um zwölf Kilometer südlich, im Aachtopf, wieder an die Oberfläche zu treten. Aus der Quelle strömen bis zu 24.000 Liter pro Sekunde.

Oft wanderte ich mit meinen Eltern, beim Schulausflug und mit Freunden im Oberen Donautal. Zehn Kilometer östlich von Tuttlingen bricht die Donau durch die Schwäbische Alb. Auf beiden Seiten des Tales ragen, wie im Elbsandsteingebirge, Felsen schroff empor. Und drei werden von Burgen bekrönt. Am meisten faszinierte mich die Burg Wildenstein, die seit dem 16. Jahrhundert nicht wesentlich verändert worden ist. Sie ist nur über eine Zugbrücke zu erreichen. Zweihundert Meter unterhalb, im Tal, staunte ich über Männer in langen schwarzen Gewändern. Die Mönche aus dem Kloster Beuron waren die ersten Benediktiner, denen ich begegnete.

Wenn ich die Donau betrachtete, staunte ich manchmal darüber, dass sie sowohl ins Schwarze Meer fließt, als auch - in die Nordsee. Denn das Wasser, das in Tuttlingen versickert, gelangt über die Aach in den Bodensee und so in den Rhein.

Meine Elbe

Horst Gorski (60) ist Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes in Hannover. Die längste Zeit seines Lebens hat er in Hamburg verbracht.

Über 3.000 Menschen versammelten sich am 12. Juni 2011 am Ufer der Elbe bei Blankenese zu einem Tauffest. Es stand unter der Losung: „Segen im Fluss“. Eingeladen hatte der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. 243 Menschen waren zur Taufe angemeldet. Als Propst hatte ich die Freude, die versammelte Taufgemeinde mit einer Andacht zu begrüßen, an „meinem“ Fluss.

In diesem Ereignis verdichtet sich meine Beziehung zur Elbe, wo ich aufgewachsen bin und mit Unterbrechungen bis heute lebe. „Segen im Fluss“ - das heißt für mich: Segen ist immer im Fluss, und der Fluss, insbesondere dieser Fluss, ist ein Segen. Als Kind habe ich in der Elbe gebadet, und am Wochenende fuhren wir mit den weiß-braunen Dampfern, die so klangvolle Namen hatten wie „Mozart“, „Franz Schubert“ und „Georg Friedrich Händel“, nach Cranz ins Alte Land oder nach Schulau und Lühe.

Die Wanderungen, die ich am Elbufer gemacht habe, sind nicht zu zählen. Später kamen dazu Wanderungen im Elbsandsteingebirge, Jogging am Elbufer in Dresden und eindrucksvolle Bahnfahrten nach Prag, entlang der „Labe“, wie die Elbe auf Tschechisch heißt. Doch es gab auch eine andere Seite: Bei der Sturmflut 1962 ertranken in Hamburg 315 Menschen in der Elbe, als Deiche brachen und Inseln überschwemmt wurden. Auch Familien aus meiner Nachbarschaft waren betroffen. In den Siebziger- und Achtzigerjahren war der Fluss biologisch tot und das Baden verboten. Die Indus-trieabwässer aus der Tschechoslowakei und der DDR ließen im Fluss kein Leben mehr zu.

Segen und Tod lagen schon immer dicht beieinander: Der Fluss war mit dem Hafen, dem Fischfang und der Seefahrt die Lebensader der Nachbarstädte Hamburg und Altona. Doch eine Skulptur am Fischmarkt erinnert an die zahllosen Seeleute, die auf dem Meer blieben, und die um sie trauernden Familien.

Wir Hamburger sind ein bisschen verrückt, sobald es um die Elbe geht. Als die „Queen Mary II“ noch neu war, versammelten sich Zehntausende am Ufer, wenn sie ein- oder auslief. Ich gestehe, dass ich einmal sogar nachts um eins der „Queen Mary“ zuwinkte - und ich war nicht der einzige. Der Kapitän sagte, Ähnliches gebe es in keiner anderen Stadt der Welt. Zu meinen frühen Erinnerungen gehört, dass ich schon 1965 am Ufer stand, als Königin Elisabeth II. auf ihrer Yacht „Britannia“ zum Staatsbesuch nach Hamburg kam.

Die Elbe fließt. Erstaunlicherweise in zwei Richtungen, alle sechs Stunden wechselnd, dabei hebt und senkt sich der Wasserspiegel mit Ebbe und Flut um gut drei Meter. Die Elbe bei Hamburg, im breiten Trichter des eiszeitlichen Urstromtals lässt schon das Meer erahnen.

Wasser verströmt Energie. Fließendes Wasser ist Quelle belebender Energie. Wer am Ufer steht oder wandert, erlebt eine Energie, die stärkt und die mit ihrem Rhythmus und Rauschen gleichzeitig beruhigt.

„Wasser tut’s freilich nicht, sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der solchem Worte Gottes im Wasser traut“, schreibt Martin Luther in seinem Kleinen Katechismus über die Taufe. Als nüchterner Protestant weiß ich: Die Naturerfahrung hat ihr Recht. Aber Segen ist sie allein noch nicht. Der Segen kommt von Gott, auch der „Segen im Fluss“.

Meine Emscher

Stephan Kosch (49) ist zeitzeichen-Redakteur, arbeitet in Berlin. Er wuchs in Castrop-Rauxel auf.

Als Junge habe ich zu irgendeinem Geburtstag mal das „Guinnes-Buch der Rekorde“ geschenkt bekommen. Und ich war verzückt, als ich in diesem Sammelsurium der Skurrilitäten unsere Emscher fand, die durch den Norden meiner Heimatstadt Castrop-Rauxel fließt. „Der schwärzeste Fluss der Welt“ sollte sie sein, und das habe ich sofort geglaubt. Denn eigentlich war die Emscher kein Fluss, sondern ein offener Abwasserkanal, eine Kloake, die in einem schnurgeraden V-förmigen Bett nicht nur das Grubenwasser aus den Bergwerken des nördlichen Ruhrgebietes zum Rhein brachte, sondern auch sämtliche Abwässer der Umgebung. Was woanders Flusswasser heißt, war hier eine schmutzige und stinkende Masse, die bei bestimmten Wetterverhältnissen einen Nebel des Grauens produzierte. Dann roch es in vielen Straßen schlimmer als auf einem Bahnhofsklo vor der McClean-Ära. Mein erster WG-Standort war ein Altbau an der Emscherstraße direkt am Ufer, und wenn man da die Fenster in sensiblen Momenten nicht rechtzeitig schloss, gab es dicke Luft und Kopfschmerzen.

Dass die Emscher und die ihr zufließenden Bäche so aussahen, war eine Folge des Bergbaus und der damit verbundenen Bergschäden. Die hätten bei einem geschlossenen Abwasserkanal immer wieder zu Absenkungen und schweren Schäden geführt, und so entschied man sich im 19. Jahrhundert, das Trinkwasser für die wachsende Bevölkerung im Ruhrgebiet aus den Flüssen Ruhr und Lippe zu gewinnen und den Dreck in die Emscher zu kippen. Ich habe mir manchmal beim Drücken der Klospülung ausgemalt, wie es wohl gewesen wäre, wenn die Entscheidung umgekehrt ausgefallen wäre. Dann wäre mein Schiet in die Ruhr geflossen, und wir hätten an einem blauen Band mit Fischen drin gewohnt.

Allerdings wäre dann der Sonntagsspaziergang um einen Gänsehaut-Moment ärmer gewesen. Wir gingen nämlich gerne am Rhein-Herne-Kanal spazieren, und da gab es den „Düker“, eine Stelle, an der die Emscher unter dem Kanal durchgeleitet wurde. Man stand also oben auf einem Betonbauwerk, linkerhand den Kanal, und rechts hinter dem Geländer stürzte das Dreckwasser der Emscher mit höllischem Lärm ein paar Meter tief, um unter den Füßen zu verschwinden. Und immer wieder musste mir meine Mutter dort die Geschichte von den drei Brüdern erzählen, von denen einer hier ins Wasser sprang, weil ihm ein Ball hineingefallen war, der zweite hinterhersprang, um ihn zu retten, es nicht schaffte, was den dritten auch springen ließ. Keiner überlebte…mich schaudert es noch immer.

Den Düker gibt es nicht mehr, er wurde vor ein paar Jahren ein paar Meter weiter durch ein neues Bauwerk ersetzt. Und weil es den Bergbau im Kohlenpott auch nicht mehr gibt, hat man 1992 mit einem Mammutprojekt begonnen: Das Abwasser soll endlich in Röhren unter die Erde verbannt werden und die Emscher darüber in einem renaturierten Flussbett fließen. An einigen Stellen kann man schon sehen, wie das aussieht, an den meisten aber noch nicht, obwohl das Projekt eigentlich mal 2020 abgeschlossen sein sollte. Immerhin gibt es jetzt schon einen Radweg entlang des Ufers und viel Kunst, zum Beispiel einen riesigen Strommast, der aussieht, als würde er weglaufen. Dabei hat er doch jetzt gar keinen Grund mehr dazu…es kann doch nur besser werden.

Meine Vechte

Jutta Schreur (64) ist Pfarrerin in Berlin. Aufgewachsen ist sie in der Grafschaft Bentheim.

Am schönsten ist die Vechte in Laar, nahe der Brücke und alten Mühle, wo sie einen großen Bogen macht. Dort, wo meine Mutter schwimmen gelernt hat und wo auch das Hochzeitsfoto meiner Eltern entstand. Von der Brücke aus überblickt man den Flusslauf durch die weite, grüne Landschaft nach beiden Seiten: Auf den Wiesen grasen schwarzbunte Kühe und Entenfamilien. Und manchmal ziehen auf dem Wasser auch Schwäne ihre Bahnen. „Die Vechte entspringt in den Baumbergen in Westfalen. Sie betritt die Grafschaft Bentheim bei Ohne, durchfließt sie über 71 Kilometer und verlässt sie wieder bei Laar und mündet schließlich in das Ijsselmeer in den Niederlanden.“ So haben wir es im Heimatkundeunterricht gelernt und aufgesagt. Die Vechte hatte ich aber schon lange gekannt, ehe ich in die Schule kam.

An der Vechte entlang führte jeder Spaziergang mit der Oma, wenn wir sie in Laar besuchten. Denn nahe dem Fluss lag auch der Friedhof, wo der Großvater sein Grab hatte. Dramatisch die Überschwemmung im Jahr 1962: Die Vechte trat über die Ufer, am Haus meiner Oma fuhren die Nachbarn im Schlauchboot vorbei, die ganze Familie half mit, das Wasser aus dem Keller zu schöpfen. Die Zeitung war voller Bilder und Berichte von der Überflutung der ganzen Grafschaft. Danach wurde die Vechte begradigt und reguliert. Baden konnte man zu meiner Schulzeit nicht mehr. Denn die Verschmutzung durch die Grafschafter Textilbetriebe war zu groß geworden. Manchmal schwamm auf der Oberfläche bunter Schaum.

Als ich später in Nordhorn, der Kreisstadt, das Gymnasium besuchte, war die Vechte der Ort, wo wir in geschwänzten Schulstunden oder Freistunden saßen, Hausaufgaben abschrieben und Eis schleckten, später verstohlen knutschten und nach dem Abi mit Bierkästen auf dem Bollerwagen entlang zogen, um zu feiern. Mein Mann hat weniger gute Erinnerungen: Als Fünfjähriger fiel er beim Spielen von der Uferböschung ins Wasser und wäre fast ertrunken. Bauern, die in der Nähe auf dem Feld arbeiteten, hörten die Hilfeschreie seiner Cousine und anderer Spielgefährten und zogen ihn noch rechtzeitig an Land. Seine Mutter ließ ihn danach nicht mehr in die Nähe eines Gewässers; er hat deshalb erst spät Schwimmen gelernt.

Wenn wir heute in der Grafschaft sind, radeln wir oft auf der Vechtetalroute, Abstecher in die benachbarten Niederlande inklusive, und zeigen Freunden vom Boot aus Nordhorns Innenstadt, die ganz von der Vechte umschlossen wird. Oder wir machen einen Spaziergang um den Vechtesee, der 1974 zum Schutz vor Hochwasser angelegt wurde. Und immer wieder zieht es mich dahin, wo der Fluss für mich am schönsten ist, zur Vechtebrücke nach Laar.

Meine Weser

Angelika Hornig (67) ist Journalistin und lebt in Minden, wo sie auch aufgewachsen ist.

Wo die Weser einen großen Bogen macht, wo der Kaiser Wilhelm hält die treue Wacht“, schmetterte ich als Neunjährige im Kinderchor. Mit dem Refrain: „Da ist meine Heimat, da bin ich zuhaus“, konnte ich damals nichts anfangen, gerade erst war ich mit meinen Eltern an die Porta Westfalica, nach Minden in Ostwestfalen umgezogen. Aber inzwischen ist die Weser Heimat.

Es gibt viele Erinnerungen, wie das erste Baden in den Sommermonaten. „Ein Schiff, ein Schiff“, riefen meine Freundinnen. Und schon standen wir knietief im Wasser, es war uns strikt verboten, ohne Aufsicht weiter zu gehen. Auch so spürte ich zum ersten Mal die Kraft des Elements, der Sog zog kräftig Kies und Sand unter den Füssen fort. Die darauf folgenden Wellen machten das Wasser lebendig, gaben einen Vorgeschmack auf das Meer und weckten meine Sehnsucht danach.

Älter geworden und im Besitz des Freischwimmerabzeichens, gehörte es zur Mutprobe, den Strom mit seiner raschen Strömung zu durchqueren. Das ging nicht auf direktem Weg. Vielmehr musste man mit der Strömung eins sein, genauer: leicht schräg mit ihr schwimmen. Und daraus machte ich eine Lebensphilosophie - sich treiben lassen, mit Druck ein wenig schräg dagegen, aber nie die Richtung aus den Augen verlieren. Ich hatte Herzklopfen und war zugleich stolz, dass ich die Überquerung des Flusses geschafft hatte. Wie köstlich schmeckten danach die mitgebrachten Butterbrote, ein kalter Tee, lang ausgestreckt auf einer Wolldecke genossen. Doch Nachbarn hatten mich beobachtet, und so setzte es am Abend die erste Tracht Prügel von meinem Vater, weil ich das Verbot missachtet hatte. Er handelte aus Angst und Sorge, denn zu der gefährlichen Strömung kam die Gefahr durch Dampfer, deren Sog schon manch guten Schwimmer erfasst hatte. Damals wussten wir allerdings noch nichts von den Abwässern, dem Gift, das in den Sechzigerjahren das Leben in der Weser tötete.

Habe ich heute Besuch, zeige ich gern eine Besonderheit: Seit über hundert Jahren wird die Weser in Minden vom Mittellandkanal überquert, eine Schleuse verbindet Fluss und Kanal. Inzwischen hat sich die Flussschifffahrt zum größten Teil auf die künstliche Wasserstraße verlegt, der Hafen liegt dort oben. Auf der Weser sieht man fast nur noch Ausflugsdampfer, kleine Jachten und Sportboote. Es gibt am Ufer Biergärten, Beach-Bars mit aufgehäuften Sandstränden und gut ausgebaute Radwege, zum Teil auf den alten Treidelpfaden. Das lockt viele Touristen an, aber ich mag lieber die einsamen Buchten, Wiesen und Kiesel. Und wenn ich dort, genau wie früher, mit Blick auf die Porta-Westfalica sitze, rufe ich meiner kleinen Enkelin zu: „Ein Schiff!“ Und beide stecken wir die Füße ins nunmehr saubere Wasser, um den Sog zu spüren.

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