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Charles-Paul Landon: Dädalus und Ikarus, 1799. Foto: David Commenchal Gemeinsam Fasten Am 13. Februar beginnt die Fastenzeit und verschiedene Aktionen, die die Fastenden begleiten wollen. Die Aktion „Sieben Wochen ohne“ der evangelischen Kirche will diesma
Charles-Paul Landon: Dädalus und Ikarus, 1799. Foto: David Commenchal Gemeinsam Fasten Am 13. Februar beginnt die Fastenzeit und verschiedene Aktionen, die die Fastenden begleiten wollen. Die Aktion „Sieben Wochen ohne“ der evangelischen Kirche

100 Werke des Klassizismus Dem Klassizismus und dessen Impulsen für die Romantik widmet sich das Frankfurter Städelmuseum. In einer Sonderschau vom 20. Februar bis 26. Mai präsentiert es gemeinsam mit der Liebieghaus-Skulpturensammlung rund hundert Werke aus der Zeit von 1770 bis 1820. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Thomas Banks, Antonio Canova, Jacques-Louis David, Jean-August Ingres, Johann Gottfried Schadow und Bertel Thorvaldson. Anhand von bedeutenden Skulpturen, Gemälden und Grafiken aus internationalen Sammlungen will die Ausstellung den bestimmenden Einfluss der Antike auf die Künstler jener Zeit deutlich machen.

Foto: Angelika Hornig
Foto: Angelika Hornig

Seminare über christlichen Widerstand Mit vier Seminaren und einer Führung zum Thema "Zwischen Anpassung und Widerstand: Kirche in der Verfolgung durch den NS-Staat" richtet sich die Berliner "Topographie des Terrors" an Interessierte. Das Angebot bietet jungen Menschen in Konfirmanden-, Jugendgruppen oder Schulklassen, aber auch Erwachsenen die Möglichkeit, anhand von Biographien aus der Vergangenheit für die Gegenwart zu lernen. Die Seminare "Christlicher Widerstand im "Dritten Reich"", "Martin Niemöller und die Bekennende Kirche", "Paul Gerhard Braune und die Diakonie im Nationalsozialismus zwischen staatlicher Repression und christlichem Gewissen" sowie "Katholischer Widerstand im Dritten Reich am Beispiel von Bernhard Lichtenberg" dauern vier Stunden einschließlich der Führung und können kostenlos gebucht werden. Informationen: Pfarrerin Marion Gardei, Telefon 030/25450924.

Foto: Russendisko von Vladimir Kaminer, 1995 © Michael Kerstgens/Jüdisches Museum
Foto: Russendisko von Vladimir Kaminer, 1995 © Michael Kerstgens/Jüdisches Museum

Russische Juden, jüdische Deutsche Sie treffen sich - wie auf dem Foto zu sehen - in der Berliner Russendisko, aber auch im Sprachkurs oder in der Synagoge: Russsischsprachige Juden, die seit der Wiedervereinigung aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwandern. Michael Kerstgens hat diesen Prozess über einen längeren Zeitraum dokumentiert, Anfang 2011 hat das Jüdische Museum Berlin die komplette Serie mit 162 Schwarz-Weiß-Fotografien erworben, etwa 80 davon werden ab dem 24. Februar in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen zu sehen sein. Die Fotografien beschäftigen sich mit den sozialen und religiösen Herausforderungen der jüdischen Zuwanderer in Deutschland sowie der Situation der Alteingesessenen. In einfühlsamen Bildern hält Kerstgens religiöse Feiern und gesellschaftliche Aktivitäten innerhalb der jüdischen Gemeinden, alltägliche Szenen in Übergangswohnheimen und private Momente einzelner Familien fest. Die Fotografien erzählen von Abschied und Neubeginn, vom Ankommen und Dableiben - von der Suche nach Zugehörigkeit und religiöser Tradition.

Foto: epd/Sabine Lubenow
Foto: epd/Sabine Lubenow

500 Spender gesucht Die Stadtkirche in Wittenberg soll saniert werden, rechtzeitig zum 500. Jahrestag des Thesenschlages. Aus diesem Anlass wurde die Kampagne "500 x 500" ins Leben gerufen, in der 500 Einzelpersonen, Vereine, Familien oder Unternehmen jeweils 500 Euro oder mehr für die Sanierung spenden. Die Geschichte des Sakralbaus ist unmittelbar mit dem Beginn der Reformation verbunden. Sie war Predigtkirche von Martin Luther und Ausgangsort für die Tradition der evangelischen Gottesdienste in deutscher Sprache. In der Kirche befinden sich ein weltberühmter Altar von Lucas Cranach dem Älteren und weitere bedeutende Bilder des Malers. Saniert werden sollen die Innenräume, die beiden Türme und die Cranach-Werke. Dafür muss die Stadtkirche selbst 1,5 Millionen Euro aufbringen.

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