Welche Rollen spielen heute die Großeltern im Familiengefüge? Was hat sich verändert gegenüber früher? Welche Gedanken schießen einem durch den Kopf, wenn man plötzlich Opa wird? Und was findet man heraus, wenn man über die Vergangenheit der eigenen Großeltern forscht? Familienfreuden und Familienbande und was die Wissenschaft sagt – ein Schwerpunkt für alle Generationen kurz vor Weihnachten.
Die Synodalen in Dresden haben sich ein schweres Thema auf ihrer Tagung vorgenommen: "Kirche und Macht". Hier kommt das Kirchenparlament schnell in den Irrgarten der in sich oft widersprüchlichen Aussagen der Bibel zum Gebrauch der Macht unter Christenmenschen. Ein Überblick von Philipp Gessler.
Mit einem eindringlichen Appell, sich der AfD entschieden entgegenzustellen – zugleich aber um deren Wählerinnen und Wähler zu werben –, hat die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs auf der Synodaltagung in Dresden die evangelischen Christinnen und Christen zum Einsatz für die Demokratie aufgerufen.
Heute beginnt am Nachmittag die EKD-Synode mit der Behandlung des Schwerpunktthemas „Kirche und Macht“. Der Theologe Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der EKD in Berlin, hat im Stile des legendären Fragebogen des schweizerischen Schriftstellers und Architekten Max Frisch (1911-1991) dazu 23 Fragen entwickelt.
Traditionell beginnen sie mit den Beratungen bei den verbundenen Tagungen: Die Generalsynodalen der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (kurz: VELKD). Schön war’s, wie immer lehrreich und mit leicht gespannter Erwartung auf das, was in diesen Tagen kommen wird. Notizen von zeitzeichen-Chefredakteur Reinhard Mawick.
Macht und Frieden scheinen beim Blick auf das Programm die Hauptthemen der Tagung der EKD-Synode zu sein, die diesmal einen Tag früher, bereits am kommenden Samstag, in Dresden beginnt. Ein paar Notizen und Gedanken im Voraus von zeitzeichen-Chefredakteur Reinhard Mawick.
Auf der Tagung der EKD-Synode in Dresden, die von heute an wie seit 2009 gewohnt in Eintracht mit der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und der Versammlung der Union der Evangelischen Kirchen in der EKD (UEK) durchgeführt wird, soll das Thema „Kirche und Macht“ im Zentrum stehen. Einige Gedanken dazu von zeitzeichen-Kolumnist Philipp Greifenstein.
Inmitten der sich stärker beschleunigenden Kommunikation und der politisch instrumentalisierten Desinformation schwindet der feste Boden unter den Füßen. Doch das ist kein Rückfall hinter vernunftorientierte, aufgeklärte Diskurse. Es ist Teil der Aufklärung.
Zum Ende des Thomas-Mann-Jahres erinnert Robert M. Zoske, Autor von mehreren Büchern über die Geschwister Hans und Sophie Scholl, an den Einfluss des Nobelpreisträgers auf deren Widerstand gegen die Nazis.
Gespräch mit der Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Großeltern heute, den Wandel von Familienbeziehungen und warum die Boomer nicht nur an sich selbst denken sollten.
Am 4. Dezember 1975 verstarb die Philosophin Hannah Arendt in New York. Der ehemalige EKD- Ratsvorsitzende Wolfgang Huber erinnert zu ihrem 50. Todestag an ihren Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit und an ihr Eintreten für eine an den Menschenrechten orientierte Politik.
Ossip Klarwein gehört zu den herausragenden Architekten des 20. Jahrhunderts. Er war ein deutscher Jude und wirkte bis zu seiner erzwungenen Flucht nach Palästina in Deutschland. Er entwarf nicht nur eine der außergewöhnlichsten Kirchen Berlins, sondern auch die Grabstätte von Theodor Herzl und das Gebäude des israelischen Parlaments, der Knesset.
Die Heilpflanze Artemisia lindert die Beschwerden bei Malaria und anderen Krankheiten. Menschen in betroffenen Regionen können mit dem Anbau kostenlos ihre medizinische Versorgung verbessern, doch die Weltgesundheitsorganisation warnt.
Sie war eine der ersten, die den Realismus in die englische Literatur brachte und es verstand, Liebes- und Gesellschaftsroman zu verknüpfen: Eine Würdigung der Schriftstellerin Jane Austen zu ihrem 250. Geburtstag.
Es ist 100 Jahre her, dass sich in Marburg an der Lahn der Konvent evangelischer Theologinnen gründete. Anlass genug, neben einem Blick zurück auch die Aufgaben für die Zukunft zu benennen, wie es die evangelische Theologin Cornelia Schlarb tut.
Die Ismaili-Muslime sind eine besondere Strömung des Islam. In diesem Jahr verstarb mit Karim Aga-Khan IV. ihr religiöser Führer, der zahlreichen europäischen Monarchen und Politikern nahestand. Liane Wobbe skizziert Geschichte und Gegenwart der Ismaili.
Wie viel Macht verträgt die Kirche – und wie viel braucht sie, um glaubwürdig zu handeln? Nach Jahren des Missbrauchsskandals und mitten in gesellschaftlichen Krisen sucht die EKD-Synode nach einer Haltung, die Macht, Demut und Verantwortung neu zusammendenkt.
In dem folgenden kleinen Beitrag werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch einmal durch unsere aktuelle Berichterstattung über die Synodaltagung der EKD und der Tagungen der Bünde in Dresden geführt. Gute Lektüre!
Reinhard Mawick, Chefredakteur von zeitzeichen, war sehr überrascht, als ihn vor mehr als drei Jahren das Los traf, Großvater zu werden. Ein höchst unvollständiger Versuch zu Enkeln, Kindern, den eigenen Großeltern, und was es mit einem selbst macht.
Als Jurist und Beamter machte er in der Nazizeit Karriere, die er später in der Bundesrepublik fortsetzte – gekrönt durch ein Bundesverdienstkreuz. zeitzeichen-Redakteur Philipp Gessler schildert die Geschichte seines Großvaters.
Eine Studie aus diesem Sommer zeigt, dass Großeltern einen beachtlichen Beitrag zur religiösen Sozialisation leisten können. Aber nicht als missionarische Partisanen gegen die Eltern der Enkelkinder.
Obwohl die Bibel viele Familiengeschichten erzählt, nimmt sie Großeltern und Enkel selten in den Blick. Dennoch gibt es einige Geschichten davon, die es zu kennen lohnt.
Mit der Summierung des vergangenen Jahres möchte man vielleicht den Stecker herausziehen und einen Waldspaziergang machen. Doch es gibt Zuversicht in der Nachbarschaft.