Seit Monaten steht Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit – vor allem wegen der Landtagswahl im Herbst. Viele fürchten, dass die rechtsextreme AfD stärkste Kraft wird, womöglich sogar mit absoluter Mehrheit. Unser Schwerpunkt richtet den Blick auf ein Bundesland im Herzen Deutschlands, das zahlreiche bedeutende Kulturstätten beherbergt und in dem die Reformation im 16. Jahrhundert ihren Anfang nahm. (Foto: Marktplatz Halle/Saale, picture alliance / dts-Agentur).
Macht und Frieden scheinen beim Blick auf das Programm die Hauptthemen der Tagung der EKD-Synode zu sein, die diesmal einen Tag früher, bereits am kommenden Samstag, in Dresden beginnt. Ein paar Notizen und Gedanken im Voraus von zeitzeichen-Chefredakteur Reinhard Mawick.
Auf der Tagung der EKD-Synode in Dresden, die von heute an wie seit 2009 gewohnt in Eintracht mit der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und der Versammlung der Union der Evangelischen Kirchen in der EKD (UEK) durchgeführt wird, soll das Thema „Kirche und Macht“ im Zentrum stehen. Einige Gedanken dazu von zeitzeichen-Kolumnist Philipp Greifenstein.
Was macht einen guten Pfarrer, eine gute Pfarrerin aus? Allerorten sind in Zeiten der Knappheit neue Qualitätsdiskussionen über die kirchliche Arbeit entbrannt, insbesondere über pastorales Handeln. Die beiden Münchner Theologen Christian Albrecht und Reiner Anselm versuchen sowohl aus der Perspektive der Praktischen wie der Systematischen Theologie darauf eine prinzipielle Antwort.
Notfallseelsorge begleitet Menschen in den dunkelsten Momenten. Doch wie kann Kirche diesen Dienst in Zukunft verlässlich sichern? Diese Frage stellt sich unsere Online-Kolumnistin Katharina Scholl.
Die millionenstarke evangelische Zeitschrift "chrismon" veranstaltete einen "Zuversichtskongress" in Frankfurt am Main. Es waren "behinderte Kunstwerke" zu bewundern. Und einen Einblick in Konstruktiven Journalismus gab es auch.
Es kommt, wie so oft im Leben, auf den Zusammenhang an. Ordnungen können Leben zerstören, sie helfen aber auch, Flüchtigkeiten zu vermeiden und können sogar eine Ästhetik haben, meint zeitzeichen-Onlinekolumnist Christoph Markschies.
Für Dietrich Bonhoeffer war Kirche nur Kirche, wenn sie für andere da sei. Er forderte zugleich eine Betrachtung der Wirklichkeit „von unten“. Eine Perspektivwechsel, der an Aktualität nichts verloren hat.
Millionen von Christen erleiden weltweit Diskriminierung, Gewalt und manchmal sogar den Tod .Vier evangelische Martyrien aus dem deutschsprachigen Raum stellt Prälat Helmut Moll vor.
Elf Kilo Butter, elf Kilo Mehl und ganz viel Kirchengeschichte: Ende Januar kocht Familie Brakhia in Beirut wieder Mordukha. Sie gehört zur schwindenden Assyrischen Kirche des Ostens erinnern mit dem Brei an den Heiligen Zayya.
Ich nehme meine Silvesterfantasien vom „alles wird anders“ selber nicht mehr ernst.; es gab schon Jahre, da habe ich gar nicht mehr ernsthaft darüber nachgedacht, was ich ändern sollte. Ist das ein übertragbares Gefühl für unsere Gesellschaft?
Berlin-Chemie beschäftigt seit Jahrzehnten Menschen mit Behinderungen zu vollwertigen Bedingungen. In der geschützten Abteilung entstehen Millionen Verpackungseinheiten – sorgfältig, verlässlich und ohne Akkorddruck. Ein Beispiel dafür, wie Inklusion produktiv für das ganze Unternehmen wirkt.
„Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Das stimmt leider nicht, hat Simone Ziermann in ihrer Habilitationsschrift ermittelt. Es gibt keinen direkten Weg vom Glauben zur Gestaltung eines Gesprächs.
Der ägyptische Bildhauer Hassan Heshmat war Muslim, dem sein Glaube sehr wichtig war – und schuf zugleich viele Kunstwerke, die einen christlichen Hintergrund haben. Über einen Künstler, der in Europa dringend wiederentdeckt werden sollte.
Eine Rundreise zu Vereinen und Institutionen, die sich in Zeiten rechter Radikalisierung um Demokratie und Toleranz sowie sachliche Diskussionskultur bemühen.
Die rechtsextreme AfD vertritt aggressiv ein rechtskonservatives Kulturverständnis. Der Kunstkenner Andreas Hillger kritisiert diesen Trend und setzt ihm die reichhaltige kulturelle Tradition im Lande entgegen.
Im Sommer 2017 fand in Wittenberg die große Weltausstellung der Reformation statt. Wie sieht es heute aus in der Hauptwirkungsstätte Martin Luthers, fast ein Jahrzehnt nach dem großen Hype?
Gespräch mit Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer über die großen Reformpläne in der kleinsten deutschen Landeskirche, den Umgang mit der AfD und Hoffnung in politisch schweren Zeiten
Ein schlimmes Los ist heutzutage der plötzliche Verlust des Smartphones. Jedenfalls, wenn man es in fast 30 Jahren nicht schafft, die rund tausend Kontaktdaten zu sichern.