Neue Formen des Abschieds stellen die traditionellen Bestattungsformen in Frage. Wenn Angehörige die Asche ihrer Verstorbenen in Flüsse und Meere rieseln oder sie zu einem Diamanten formen lassen, verlieren Friedhöfe und Grabstätten als zentrale Erinnerungsorte ihre Bedeutung. Was bedeutet es, wenn Tod und Abschied aus dem öffentlichen Raum verschwinden und zunehmend privatisiert werden?
Wer Familienzusammenkünfte unterm Weihnachtsbaum nicht erstrebenswert findet, hat ein Problem. Finden jedenfalls die meisten. Das weiß unsere Online-Kolumnistin Angela Rinn. Sie ist selber bekennender Weihnachtsfeiermuffel. Aber eines gehört für sie unbedingt an den Feiertagen dazu.
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Weihnachten verheißt Frieden – doch der Krieg ist näher an unser herangerückt. Hans-Jürgen Benedict verbindet persönliche Erinnerungen auch an die Friedensbewegung der 1980er-Jahre und den Ukrainekrieg mit der EKD-Denkschrift zum „gerechten Frieden“. Ein nachdenkliches Plädoyer für Verantwortung, Gewaltbegrenzung und Hoffnung.
Abwesenheitsnotizen, digitale Dauererreichbarkeit und der verlorene Sabbat: Philipp Greifenstein erklärt, warum wir gerade zwischen den Jahren neu über Arbeit, Ruhe und Respekt vor der Zeit der Anderen nachdenken sollten.
Wer unterwegs ist, genießt den Fahrtwind, weiß unsere Online-Kolumnistin Katharina Scholl. Das gilt auch für den Weg der Kirche in die Zukunft. Aber warum geht es nicht wirklich voran? Es könnte an dem mangelnden Interesse an dem Thema Fortbildung liegen.
Interview mit dem Klimaschutzexperten Oliver Foltin über die Treibhausgasemissionen der Landeskirchen und die nächsten Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Bereits als Kind kam Christoph Markschies mit der eigentümlichen Geschichte Peter Schlehmils in Kontakt, ohne sie gelesen zu haben. Das hat er nun nachgeholt und in der Hauptfigur auch ihren Schöpfer Adalbert von Chamisso erkannt. Dieser behielt zwar seinen Schatten, trug aber ebenfalls ein Stigma mit sich herum.
Die Evangelische Theologie an den Universitäten steht unter erheblichem Anpassungsdruck: Neue Themen, neue Erwartungen, neue Rollenbilder prägen Forschung, Lehre und kirchliche Selbstverständigungsprozesse. Diese Dynamik sieht der Göttinger Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann überaus kritisch.
Geistlichen Missbrauch gibt es nicht nur in Sekten und anderen Konfessionen, sondern auch in der EKD. Er kann ähnlich dramatische Folgen wie andere Formen des Missbrauchs haben.
Im Jahr 2026 beginnt das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz in der Schule: Die vermeintlich allwissenden Maschinen breiten sich aus – auch im Religionsunterricht.
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Bei den Minangkabau haben Männer nichts zu sagen. Allerdings setzt die Globalisierung der Frauenherrschaft immer stärker zu, die Macht der Frauen schwindet.
Die jüngst verabschiedete Friedensdenkschrift der EKD hat zu einer lebhaften Diskussion im deutschen Protestantismus geführt. Der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg findet viel Gutes an ihr.
David Harris leitete zwei Jahrzehnte lang die einflussreiche US-amerikanische Organisation American Jewish Committee (AJC). Ein Porträt Harris’ vom deutsch-israelischen Journalisten Igal Avidan.
Der Artikel von Philipp Gessler „Opi war ein Nazi“ über seinen Großvater in der Dezemberausgabe hat Gerd Schwieger keine Ruhe gelassen. Der promovierte Historiker erinnert an seinen eigenen Vater, einen früheren Sozialdemokraten, der in der NS-Zeit in einer Art Widerstand gewesen sei.
Gespräch mit dem Direktor des Sepulkralmuseums Dirk Pörschmann über neue Bestattungsformen, den Verlust von Abschiedsritualen und unsere Angst vor den Toten
Die Bestattungskultur in Deutschland ist in stetem Wandel. Schon seit der Reformation. Bislang galt jedoch die Friedhofspflicht. Das soll sich in Rheinland-Pfalz nun ändern.
Evangelische Bestattungen gelten oft als wortzentriert und auf die Hinterbliebenen ausgerichtet. Doch ein genauerer Blick zeigt eine vielschichtige Praxis, in der Materialität, Rituale und Beziehungen zu den Verstorbenen eine zentrale Rolle spielen.
Der Tod ist kein Tabu mehr – zumindest nicht für eine wachsende Zahl junger Menschen. Anna Hofer hat mit der Leipziger Bestatterin Magdalena Dietze über die neue Attraktivität eines alten Gewerbes gesprochen.
Ob Erdbestattung, Einäscherung, Wasser- oder Himmelsbestattung – Religionen weltweit haben sehr unterschiedliche Rituale entwickelt, um Abschied zu nehmen und den Verstorbenen einen Platz zuzuweisen.
Wir flüchten uns in Harmonieformeln und beten lieber für Frieden, als uns den realen Spannungen zu stellen: Warum Streit zum Glauben gehört und die Kirche das lernen muss.