zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Von Görlitz aus

DDR-Kirche: Verfälschte Erinnerung an die Wende

Gerhard Rein

Gab es 1989 eine protestantische Revolution in der DDR? Und wenn ja, welcher Art war sie? Ger­hard Rein, langjähriger DDR-Korres­pondent des Süddeutschen Rundfunks, sagt: "Ja, eine Art von Revolu­tion gab
es, aber ihre Träger werden ­zunehmend abgewertet."

Fürbittandacht in der Gethsemanekirche in Ost-Berlin am 9. Oktober 1989, anlässlich der Verhaftung von Teilnehmern kirchlicher und anderer Friedensdemonstrationen. (Foto: epd/Bernd Bohm)
Fürbittandacht in der Gethsemanekirche in Ost-Berlin am 9. Oktober 1989, anlässlich der Verhaftung von Teilnehmern kirchlicher und anderer Friedensdemonstrationen. (Foto: epd/Bernd Bohm)

Der evangelische Theologe Erhart Neubert hat seinem neuesten Buch den Titel Unsere Revolution gegeben. Mit "unsere" ist offensichtlich die "deutsche" Revolution gemeint. Neuberts Werk ist auf einen Satz zugeschrieben, mit dem das Buch endet. Ein Ausdruck der Freude über die wiedergefundene Sprache, in der wir, so wörtlich, "wieder aussprechen können, was uns im Herzen und auf der Zunge lag: Deutschland."

Das Buch ist ausgelesen. Ich schließe die Augen. Nun müsste eigentlich, bei Hugendubel, ein Tusch oder Händels "Halleluja" oder Beethovens "Ode an die Freude" den Raum füllen. Endstation Sehnsucht: Deutschland. Endete so "unsere Revolution"? Sollte sie so enden?

War es überhaupt eine Revolution? "Nein, es war keine Revolution", sagen die einen. "Wir sind nur ein wenig um die Stadt gezogen und haben geblasen, da fielen die Mauern schon ein." "Natürlich war es eine Revolution", sagen die anderen. "Das spätstalinistische System ist überwunden, die Staatssicherheit zerschlagen, durch freie Wahlen hat eine demokratische Regierung die totalitäre abgelöst." Es war also eine Revolution. Heute verstärkt sich bei mir der Eindruck, dass die Träger dieser Revolution nicht überbewertet, sondern bewusst zunehmend abgewertet werden. Ihnen wird sogar der Anteil abgesprochen, den sie zum politischen Umbruch in der DDR beigetragen haben.

Kritische Gruppen in der DDR haben etwas gewagt

Doch anders als die Mehrzahl ihrer Kritiker haben die Mitglieder der kritischen Gruppen in der DDR gegen das System gedacht, gegen das System gelebt. Sie haben etwas gewagt, sie haben ihre Angst überwunden.

War es eine protestantische Revolution? Uns ist geläufig, dass mit Luthers Thesenanschlag in Wittenberg 1517 die erste protestantische Revolution eingeleitet wurde. Aber von Anfang an tat sich ein riesiger Konflikt auf: der Reformator, der mutig seine übergroße Kirche herausforderte, sich mit ihr anlegte, sie verändern, verbessern wollte, verachtete Rebellen und dumme Bauern, die das politische System infrage stellten. Mit einer politischen Revolution wollte er nichts zu tun haben. Dies ist das ziemlich belastende Erbe, das der Protestantismus seit Jahrhunderten mit sich herumschleppt.

Nur eine Minderheit von Christen wehrte sich gegen Hitler. Die Bekennende Kirche erklärt 1947: "Wir sind in die Irre gegangen, als wir begannen, eine 'christliche' Front aufzurichten gegenüber notwendig gewordenen Neuordnungen im gesellschaftlichen Leben der Menschen. Das Bündnis der Kirche mit den das Alte und Herkömmliche konservierenden Mächten hat sich schwer an uns gerächt (...). Wir haben das Recht zur Revolution verneint, aber die Entwicklung zur absoluten Diktatur geduldet und gutgeheißen. Wir sind in die Irre gegangen, als wir meinten, eine Front der Guten gegen die Bösen, des Lichtes gegen die Finsternis ... bilden zu müssen."

Was hat die sozialistische Macht in vierzig Jahren DDR bewirkt,
      in einer protestantischen Kirche, die angepasst war, aber auch
              Widerstand leistete?

Es gab Demokratie-Defizite im Protestantismus im 20. Jahrhundert, in der DDR wie auch in der Bundesrepublik. Wie sonst ist es zu erklären, dass es eine Demokratie-Denkschrift der Evangelischen Kirche im Westen erst 1985 gab, 36 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik? In der DDR stand dem Protestantismus ab 1949 ein politisches System gegenüber, das sich als sozialistische Macht ausgab. Was hat diese Macht in vierzig Jahren DDR bewirkt, hinterlassen, in einer protestantischen Kirche, die angepasst war, aber auch Widerstand leistete? Gab es im DDR-Protestantismus eine Neigung zum Sozialismus? Hat diese Neigung auch mit der Selbstbehauptung gegenüber den Kirchen im Westen zu tun?

Protagonisten der Revolution

Im Wirrwarr des politischen Umbruchs der DDR habe ich zahlreiche Interviews mit den Protagonisten der Revolution geführt. Ich blättere in den Aufzeichnungen und lese:

Juni 1989. Heino Falcke: "... ich denke, dass wir so etwas brauchen wie eine Alternative zum Kapitalismus, weil der Kapitalismus gerade gegenwärtig seine Schwäche in seiner ungeheuren ökonomischen Stärke zeigt. Seine Schwäche liegt in den ganzen Fragekomplexen der Gerechtigkeit. Und hier vertritt der sozialistische Gedanke etwas Unverzichtbares in unserer abendländischen Tradition."

Juni 1989. Vera Wollenberger: "Ich bin immer noch der Meinung, dass eine wirkliche demokratische, sozialistische Gesellschaft eine Alternative zu derzeitigen westlichen Gesellschaftsmodellen sein könnte. Ich bin mir allerdings im Klaren, dass der real existierende Sozialismus, so wie er zur Zeit besteht, davon noch sehr weit entfernt ist. Aber es gibt ja in der Sowjetunion jetzt einige sehr hoffnungsvolle Tendenzen, die geeignet sein könnten, eine Gesellschaft entstehen zu lassen, wie ich sie mir vorstelle ..."

November 1989. Ehrhart Neubert: "Meine Gruppierung oder meine Partei, der Demokratische Aufbruch, hat in seinem Programm dezidiert davon geredet, dass wir einen demokratischen Sozialismus wollen, im Unterschied zu einem zentralistischen Sozialismus ... Wir wollen nicht im gesamteuropäischen Haus die Mülldeponie des Kapitalismus werden, um es etwas schablonenhaft zu sagen. Wir wollen auch nicht die Arbeitskraftreserve für den Westen werden ..."

Erich Honecker war im Herbst 1987, auf dem vermeintlichen Höhepunkt seiner Karriere, mit Nationalhymne, rotem Teppich und DDR-Flagge in Bonn von Richard von Weizsäcker und Helmut Kohl empfangen worden. Als Honecker nach Berlin zurückkehrte, begann die protestantische Revolution in der DDR. Um diese steile These zu begründen, habe ich stets auf die Synode des DDR-Kirchenbundes hingewiesen, die vom 18. bis 22. September 1987 in Görlitz tagte. Hier konnte man konkret und anschaulich erleben, welche Kräfte sich im Protestantismus der DDR darboten: Ein Antrag der Berliner Bartholomäus-Gemeinde in Berlin wollte Prinzip und Praxis der Abgrenzung in der DDR eine Absage erteilen.

Kontrovers und schrill

Der Antrag der Bartholomäus-Gemeinde löste in der Synode eine Debatte über die innere Situation der DDR-Gesellschaft aus, wie sie so kontrovers und schrill in einem kirchlichen Parlament lange nicht mehr geführt worden war. Es gab Danksagungen an den Staat, Loyalitätsadressen. Es sei nun nicht die Zeit, Absagen zu formulieren. Der Antrag verfehle die erfolgte Öffnung innerhalb der DDR. Und dann tauchte ein Begriff auf, der so noch nicht auf einer Synode in der DDR benutzt worden war, der Begriff der "Zumutbarkeit". Was war dem SED-Staat zumutbar? Darüber machten sich zahlreiche Synodale Sorgen. Was den benachteiligten, ausgegrenzten Menschen in der DDR noch zumutbar war, wurde kaum erwogen. Bischof nach Bischof, Werner Leich aus Eisenach und Christoph Demke aus Magdeburg, Synodale aller Art, einschließlich Friedrich Schorlemmer, Klaus-Peter Hertzsch, Ludwig Grosse, eilten ans Mikrofon, um gegen Heino Falcke zu betonen, dass man sich den vorliegenden Antrag nach Intention und Inhalt nicht zu eigen machen könne.

Der Antrag der Bartholomäus-Gemeinde wurde von der Synode abgeschmettert. Das Zentralkomitee der SED hatte vor Synodenbeginn vor dem Bartholomäus-Antrag gewarnt und Vorarbeit geleistet. Stolz bekundete der CDU-Hauptvorstand, Honeckers williger Helfer, man habe im Vorfeld der Synode "auftragsgemäß" mit 53 Synodalen Gespräche geführt und sie auf die Gefährlichkeit des Antrags der Falcke-Bartholomäus-Gemeinde hingewiesen.

           "Angepasster Protestantismus, besorgte SED,
bedrohliche Staatssicherheit, die CDU als Handlanger der Macht
                                               und fassungslose Revolutionäre."

Die Gemengelage Görlitz: Angepasster Protestantismus, Rücksichtnahme auf den Staat, besorgte SED, bedrohliche Staatssicherheit, die CDU als Handlanger der Macht - und ziemlich fassungslose Revolutionäre: der in Görlitz ganz und gar einsame Heino Falcke, und der umsichtige Ludwig Mehlhorn und seine Freunde von der Bartholomäus-Gemeinde in Berlin, die nicht verstanden, warum sie vom eigenen Kirchenparlament so schäbig behandelt wurden. Der Widerspruch einer vorsichtigen Öffnung nach außen zu einem verstärkten Druck nach innen konnte größer nicht mehr sein. Er war nun nicht mehr zuzukleistern, auch nicht mit Loyalitätsadressen an die SED. In den Texten der Ökumenischen Versammlung ist der Nachhall des Konflikts von Görlitz nachzulesen. Die Texte der Ökumenischen Versammlung, die fünf Monate nach Görlitz einsetzte, gehören zu den Gründungstexten der Revolution in der DDR.

Nein, es war keine protestantische Revolution. Heute, mit einigem Abstand nach den hektischen Zeiten, auch der Hektik, etwas auf den Begriff bringen wollend, spreche ich lieber von einer Revolution im Protestantismus. Einer Abkehr vom sich Anpassen in der Diktatur, vom schlauen Manövrieren. Ein Abschied von einem konservativen Protestantismus. Die Träger dieser Revolution im Protestantismus haben auch Abschied genommen von der in der DDR vielzitierten Parole: Privat geht vor Katastrophe. Abschied genommen von einer feinen Innerlichkeit. Viele Freunde haben sie sich dadurch nicht gemacht.

Protestantische Konterrevolution

Denn was gehört zu jeder anständigen Revolution? Eine Gegenrevolution. Und zu einer anständigen Revolution im Protestantismus? Eine protestantische Konterrevolution.

Unter Konterrevolution verstehe ich hier nicht, was landläufig unter einer Gegenrevolution verstanden wird, nämlich die Herstellung der alten Ordnung vor der Revolution. Sondern den Versuch, die Bedeutung der Ereignisse zu verändern, sie zu manipulieren. Ins Gegenteil zu verkehren, was stattfand, die Interpretation des Ereignisses an sich zu reißen und Geschichte um zu schreiben.

Ich fange mit einem fast burlesken Beispiel an: Wie jeden Donnerstag geht sie mit einer Freundin in die Sauna. Angela Merkel. Ist ja sonst nichts los in der Stadt. Nach zwei Stunden kommt sie raus. Inzwischen ist die Stadt offen und die Mauer gefallen. Die Menschen strömen westwärts am 9. November 1989.

         "Sie wollten eine neue DDR haben, die pazifistisch, 
                ökologisch, himmlisch gerecht sein sollte."

Wie bitte? Ohne ihn stünde sie nicht hier? Also: Kein anderer als Franz-Josef Strauß hat während ihres Sauna-Besuchs die Maueröffnung, die deutsche Einheit bewerkstelligt? Kein Gorbatschow, keine Flüchtlinge in Prag, keine offenen Grenzen in Ungarn, keine Opposition in der DDR, und auch keine Demonstranten in Leipzig. Es war der eigenwillige Machtmensch aus München! Der hatte ja sein kleines Flugzeug selbst nach Leipzig gesteuert, hatte mit Honecker den Milliarden-Kredit eingefädelt, über den es bis heute zwei Lesarten gibt: der Kredit habe die Lebenszeit der DDR um ein paar Jahre verlängert, und: er habe der DDR die Luft genommen.

Aber so lustig bleibt es nicht. Von Lothar de Maizière war ja schon die Rede. Er hatte als Vizepräsident der Synode des Kirchenbundes 1987 in Görlitz maßgeblich dafür gesorgt, dass Texte der Bartholomäus-Kirchengemeinde in Ost-Berlin nicht im Tagungssaal der Synode verteilt werden durften.

Lothar de Maizière war dann im November 1989 zum Vorsitzenden der CDU in der DDR gewählt worden. Er forderte in seiner Antrittsrede von seiner Partei eine Art Schulderklärung, bezeichnete die CDU aber auch als Opfer des Systems. De Maizière wurde Ministerpräsident der DDR. Zehn Jahre später sprach de Maizière vom Katzenjammer der Bürgerbewegten nach den freien Wahlen vom 18. März 1990 und schilderte die Oppositionsgruppen wie folgt: "Sie wollten eine neue DDR haben, die klein, pazifistisch, ökologisch, himmlisch gerecht sein sollte - eine Art Gottesstaat. Die Mehrheit der Menschen in der DDR wollte aber nicht noch einmal einen neuen Menschenversuch. Die so denkenden Bürgerbewegungen wollten eigentlich eine neue Bildungsdiktatur." So Lothar de Maizière 1999 zu Katharina Seifert für das Buch Durch Umkehr zur Wende, im Benno-Verlag erschienen.

1989 gab ich ein Büchlein mit Texten der Opposition in der DDR heraus. Ein klein wenig kenne ich mich aus. Was de Maizière da den Oppositionsgruppen unterstellte, sie hätten eine neue Bildungsdiktatur angestrebt, war falsch und infam. Ich kenne keinen Text, der auch nur in die Nähe einer solchen Auslegung gelangen könnte.

Freiheits- und Einheitsdenkmal

Andere freilich sehen das ganz anders und meinen, solcher Unsinn müsse belohnt werden. In Berlin soll ein Denkmal für die erfolgreiche und friedliche Revolution in Deutschland errichtet werden. Und wer gehört der Initiative Freiheits- und Einheitsdenkmal an, die von der Deutschen Nationalstiftung mit dem Deutschen Nationalpreis 2008 ausgezeichnet wurde? Lothar de Maizière.

Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung ist der Theologe und Philosoph Richard Schröder. Sein Mutterwitz, seine scharfsinnigen Analysen werden weithin geschätzt und gelobt. Ein ausgesprochen freundlicher Mann. Der Klügste von uns allen. Aber es bleibt bei Richard Schröder nicht immer bei mildem Spott. Im Umbruch der DDR hatten die kritischen Umwelt- und Friedensgruppen im Umfeld der Evangelischen Kirchen in der DDR überwiegend für einen demokratischen Sozialismus plädiert. Sie wollten sich auch etwas anderes als die Bundesrepublik Deutschland vorstellen. Kritik am Kapitalismus war in den Texten der Oppositionsgruppen, in den Gründungsaufrufen der entstehenden demokratischen Parteien in der DDR durchaus die Regel.

        "Die Revolution im Protestantismus
                       hat zum Umsturz in der DDR erheblich beigetragen."

Wer aber den Westen generell und darin Kapitalismus kritisierte, bekam es ziemlich schnell mit Richard Schröder zu tun. Am 20. April 1990 schrieb Schröder im Rheinischen Merkur/Christ und Welt "ich möchte …ausdrücklich auf die Gefahren der Perspektive der Opfer hinweisen. Das ist der Ort, wo heute das Wort 'Betroffenheit' so beliebt ist. Um es krass zu sagen: Wer Betroffenheit für sich beansprucht, beansprucht in der Regel zugleich, sich von der Umsicht freisprechen zu dürfen. Es gibt so etwas wie ein terroristisches Mitleid, das im Namen der Opfer neue Opfer schafft. Die Unmittelbarkeitsforderung, das Alles oder Nichts, die Verachtung der institutionellen Vermittlungen und der Verhandlungswege über Kompromiss und Ausgleich, das alles ist selbst tendenziell terroristisch."

Schröder beklagte die Unfähigkeit, sich freuen zu können. In jeder Revolution gebe es Verlierer. Transformationsprozesse seien nun mal ungerecht. Sie glichen nämlich Naturprozessen, und die verliefen bekanntlich nicht nach Kriterien der Gerechtigkeit. Eine leider unvermeidliche Zumutung. Das Missvergnügen sei ein Ergebnis des Umstellungsstresses. Im Übrigen seien nicht wenige Oppositionelle in der DDR demokratieunfähig gewesen. So die Thesen Schröders. Eine Wo-gehobelt-wird-fallen-Späne-Philosophie.

Die Revolution im Protestantismus hat zum Umsturz in der DDR erheblich beigetragen. Sie hat mit bewirkt, dass sich Menschen aus ihrer Lethargie, ihrer Stummheit, aus ihrer Angst befreit haben. Diese Revolution ist nicht fehlgeschlagen. Dies ist eine schöne Geschichte in Deutschland. Gegen die Konterrevolutionäre aber muss man sich wehren.

Erschienen in zeitzeichen 03/2009.

 

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