Notizen

Aus Religion und Gesellschaft
Foto: dpa/KNA/Harald Oppitz
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Ansehen der deutschen Pfarrer sinkt Das Ansehen der Geistlichen hat in Deutschland in den vergangenen Jahren gelitten. Das geht aus Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach. Während Geistliche bei früheren Untersuchungen hinter den Ärzten den zweiten Platz belegten, reicht es jetzt nur noch zur achten Stelle unter 18 Berufssparten, nach Rechtsanwälten und vor Unternehmern. Spitzenreiter sind Ärzte, Schlusslichter Banker und Fernsehmoderatoren. Bringen 28 Prozent der Befragten Geistlichen Achtung entgegen, waren es vor drei Jahren noch 39 Prozent. Bei der Befragung wurde allerdings nicht zwischen evangelischen und römisch-katholischen Geistlichen unterschieden.

Päpstliche Gendarmen bewachen den Eingang zum Vatikanstaat an der Annenpforte. Foto: dpa/Alessandro Di Meo
Päpstliche Gendarmen bewachen den Eingang zum Vatikanstaat an der Annenpforte. Foto: dpa/Alessandro Di Meo

Vatikan führt neue Regeln gegen Geldwäsche ein Im Vatikan ist ein neues Gesetz zur Bekämpfung von Geldwäsche und Finanzierungterroristischer Organisationen in Kraft getreten. Der Vatikan will bei Finanzgeschäften seiner Bank "Institut für die religiösen Werke" (ior) für mehr Transparenz und die Einhaltung internationaler Standards sorgen. Wenige Monate nach der Aufnahme von Ermittlungen gegen die Vatikanbank hatte Papst Benedikt XVI. die Geldgeschäfte des Vatikanstaats unter die Aufsicht einer neuen Behörde gestellt Außerdem müssen bei der vatikanischen Gendarmerie künftig Bargeldsummen angemeldet werden, die in den Vatikanstaat ein- und aus ihm ausgeführt werden. Und bei Verdachtsfällen können die Beamten fortan Personenkontrollen anordnen. Die neuen Transparenzregeln will der Vatikan vom Expertenausschuss des Europarats für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, "Moneyval", überprüfen lassen. Die Regeln waren verabschiedet worden, nachdem die italienische Finanzpolizei im vergangenen Herbst 22 Millionen Euro aus den Kassen der Vatikanbank wegen verdächtiger Transaktionen einfror. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ior einen Verstoß gegen europäische Vorschriften zur Geldwäsche vor.

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