Seit Monaten steht Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit – vor allem wegen der Landtagswahl im Herbst. Viele fürchten, dass die rechtsextreme AfD stärkste Kraft wird, womöglich sogar mit absoluter Mehrheit. Unser Schwerpunkt richtet den Blick auf ein Bundesland im Herzen Deutschlands, das zahlreiche bedeutende Kulturstätten beherbergt und in dem die Reformation im 16. Jahrhundert ihren Anfang nahm. (Foto: Marktplatz Halle/Saale, picture alliance / dts-Agentur).
Wer Familienzusammenkünfte unterm Weihnachtsbaum nicht erstrebenswert findet, hat ein Problem. Finden jedenfalls die meisten. Das weiß unsere Online-Kolumnistin Angela Rinn. Sie ist selber bekennender Weihnachtsfeiermuffel. Aber eines gehört für sie unbedingt an den Feiertagen dazu.
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Weihnachten verheißt Frieden – doch der Krieg ist näher an unser herangerückt. Hans-Jürgen Benedict verbindet persönliche Erinnerungen auch an die Friedensbewegung der 1980er-Jahre und den Ukrainekrieg mit der EKD-Denkschrift zum „gerechten Frieden“. Ein nachdenkliches Plädoyer für Verantwortung, Gewaltbegrenzung und Hoffnung.
Abwesenheitsnotizen, digitale Dauererreichbarkeit und der verlorene Sabbat: Philipp Greifenstein erklärt, warum wir gerade zwischen den Jahren neu über Arbeit, Ruhe und Respekt vor der Zeit der Anderen nachdenken sollten.
Wer unterwegs ist, genießt den Fahrtwind, weiß unsere Online-Kolumnistin Katharina Scholl. Das gilt auch für den Weg der Kirche in die Zukunft. Aber warum geht es nicht wirklich voran? Es könnte an dem mangelnden Interesse an dem Thema Fortbildung liegen.
Interview mit dem Klimaschutzexperten Oliver Foltin über die Treibhausgasemissionen der Landeskirchen und die nächsten Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Bereits als Kind kam Christoph Markschies mit der eigentümlichen Geschichte Peter Schlehmils in Kontakt, ohne sie gelesen zu haben. Das hat er nun nachgeholt und in der Hauptfigur auch ihren Schöpfer Adalbert von Chamisso erkannt. Dieser behielt zwar seinen Schatten, trug aber ebenfalls ein Stigma mit sich herum.
Für Dietrich Bonhoeffer war Kirche nur Kirche, wenn sie für andere da sei. Er forderte zugleich eine Betrachtung der Wirklichkeit „von unten“. Eine Perspektivwechsel, der an Aktualität nichts verloren hat.
Millionen von Christen erleiden weltweit Diskriminierung, Gewalt und manchmal sogar den Tod .Vier evangelische Martyrien aus dem deutschsprachigen Raum stellt Prälat Helmut Moll vor.
Elf Kilo Butter, elf Kilo Mehl und ganz viel Kirchengeschichte: Ende Januar kocht Familie Brakhia in Beirut wieder Mordukha. Sie gehört zur schwindenden Assyrischen Kirche des Ostens erinnern mit dem Brei an den Heiligen Zayya.
Ich nehme meine Silvesterfantasien vom „alles wird anders“ selber nicht mehr ernst.; es gab schon Jahre, da habe ich gar nicht mehr ernsthaft darüber nachgedacht, was ich ändern sollte. Ist das ein übertragbares Gefühl für unsere Gesellschaft?
Berlin-Chemie beschäftigt seit Jahrzehnten Menschen mit Behinderungen zu vollwertigen Bedingungen. In der geschützten Abteilung entstehen Millionen Verpackungseinheiten – sorgfältig, verlässlich und ohne Akkorddruck. Ein Beispiel dafür, wie Inklusion produktiv für das ganze Unternehmen wirkt.
„Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Das stimmt leider nicht, hat Simone Ziermann in ihrer Habilitationsschrift ermittelt. Es gibt keinen direkten Weg vom Glauben zur Gestaltung eines Gesprächs.
Der ägyptische Bildhauer Hassan Heshmat war Muslim, dem sein Glaube sehr wichtig war – und schuf zugleich viele Kunstwerke, die einen christlichen Hintergrund haben. Über einen Künstler, der in Europa dringend wiederentdeckt werden sollte.
Eine Rundreise zu Vereinen und Institutionen, die sich in Zeiten rechter Radikalisierung um Demokratie und Toleranz sowie sachliche Diskussionskultur bemühen.
Die rechtsextreme AfD vertritt aggressiv ein rechtskonservatives Kulturverständnis. Der Kunstkenner Andreas Hillger kritisiert diesen Trend und setzt ihm die reichhaltige kulturelle Tradition im Lande entgegen.
Im Sommer 2017 fand in Wittenberg die große Weltausstellung der Reformation statt. Wie sieht es heute aus in der Hauptwirkungsstätte Martin Luthers, fast ein Jahrzehnt nach dem großen Hype?
Gespräch mit Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer über die großen Reformpläne in der kleinsten deutschen Landeskirche, den Umgang mit der AfD und Hoffnung in politisch schweren Zeiten
Ein schlimmes Los ist heutzutage der plötzliche Verlust des Smartphones. Jedenfalls, wenn man es in fast 30 Jahren nicht schafft, die rund tausend Kontaktdaten zu sichern.