Welche Rollen spielen heute die Großeltern im Familiengefüge? Was hat sich verändert gegenüber früher? Welche Gedanken schießen einem durch den Kopf, wenn man plötzlich Opa wird? Und was findet man heraus, wenn man über die Vergangenheit der eigenen Großeltern forscht? Familienfreuden und Familienbande und was die Wissenschaft sagt – ein Schwerpunkt für alle Generationen kurz vor Weihnachten.
Unsere "z(w)eitzeichen"-Kolumnistin Antje Schrupp hat die jüngste Staffel der Serie "South Park" gesehen. Diese bestätigt einen gesellschaftlichen Trend, nicht nur in den USA: Christlichkeit wird zur Mode, Theologie bleibt auf der Strecke. Und nun?
Die neue Friedensdenkschrift der EKD übernimmt die aktuellen politischen Entscheidungen und legitimiert sie ethisch. Das lässt Ines-Jacqueline Werkner, Leiterin des Arbeitsbereiches Frieden bei der FEST in Heidelberg, nach dem Mehrwert der Schrift fragen, die sie auch aus anderen Gründen enttäuscht.
Die Aufrüstung Deutschlands droht vor allem die ärmeren Menschen zu belasten. Auch die EKD-Friedensdenkschrift bleibt hier zu vage, meint Franz Segbers, emeritierter Professor für Sozialethik
Fasziniert berichtet unser Online-Kolumnist Klaas Huizing von einem Gemälde des flämischen Malers Jan Sanders van Hemessen (1500-1566). Darauf geht es nur vordergründig um die Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel, sondern vielmehr um Reformation und Gegenreformation. Und das Medium Film wird auch schon vorweggenommen.
Ein bekannter Psychologe, ein pazifistischer Philosoph und ein evangelischer Außenminister beschreiben unterschiedliche Rettungswege für den Frieden. Wer hat recht?
Einige Tage danach lässt zeitzeichen-Chefredakteur Reinhard Mawick die 6.Tagung der 13.EKD-Synode in Dresden noch einmal Revue passieren: Öffentlichen Widerhall fand in erster Linie die Friedensdenkschrift des Rates der EKD, die dort präsentiert wurde. Und ganz zum Schluss gab es eine aufschlussreiche Debatte - ausgelöst durch eine jahrzehntealte EKD-Schrift, die nun plötzlich nicht mehr auf der EKD-Website zu lesen ist.
Inmitten der sich stärker beschleunigenden Kommunikation und der politisch instrumentalisierten Desinformation schwindet der feste Boden unter den Füßen. Doch das ist kein Rückfall hinter vernunftorientierte, aufgeklärte Diskurse. Es ist Teil der Aufklärung.
Zum Ende des Thomas-Mann-Jahres erinnert Robert M. Zoske, Autor von mehreren Büchern über die Geschwister Hans und Sophie Scholl, an den Einfluss des Nobelpreisträgers auf deren Widerstand gegen die Nazis.
Gespräch mit der Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler über Großeltern heute, den Wandel von Familienbeziehungen und warum die Boomer nicht nur an sich selbst denken sollten.
Am 4. Dezember 1975 verstarb die Philosophin Hannah Arendt in New York. Der ehemalige EKD- Ratsvorsitzende Wolfgang Huber erinnert zu ihrem 50. Todestag an ihren Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit und an ihr Eintreten für eine an den Menschenrechten orientierte Politik.
Ossip Klarwein gehört zu den herausragenden Architekten des 20. Jahrhunderts. Er war ein deutscher Jude und wirkte bis zu seiner erzwungenen Flucht nach Palästina in Deutschland. Er entwarf nicht nur eine der außergewöhnlichsten Kirchen Berlins, sondern auch die Grabstätte von Theodor Herzl und das Gebäude des israelischen Parlaments, der Knesset.
Die Heilpflanze Artemisia lindert die Beschwerden bei Malaria und anderen Krankheiten. Menschen in betroffenen Regionen können mit dem Anbau kostenlos ihre medizinische Versorgung verbessern, doch die Weltgesundheitsorganisation warnt.
Sie war eine der ersten, die den Realismus in die englische Literatur brachte und es verstand, Liebes- und Gesellschaftsroman zu verknüpfen: Eine Würdigung der Schriftstellerin Jane Austen zu ihrem 250. Geburtstag.
Es ist 100 Jahre her, dass sich in Marburg an der Lahn der Konvent evangelischer Theologinnen gründete. Anlass genug, neben einem Blick zurück auch die Aufgaben für die Zukunft zu benennen, wie es die evangelische Theologin Cornelia Schlarb tut.
Die Ismaili-Muslime sind eine besondere Strömung des Islam. In diesem Jahr verstarb mit Karim Aga-Khan IV. ihr religiöser Führer, der zahlreichen europäischen Monarchen und Politikern nahestand. Liane Wobbe skizziert Geschichte und Gegenwart der Ismaili.
Wie viel Macht verträgt die Kirche – und wie viel braucht sie, um glaubwürdig zu handeln? Nach Jahren des Missbrauchsskandals und mitten in gesellschaftlichen Krisen sucht die EKD-Synode nach einer Haltung, die Macht, Demut und Verantwortung neu zusammendenkt.
In dem folgenden kleinen Beitrag werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch einmal durch unsere aktuelle Berichterstattung über die Synodaltagung der EKD und der Tagungen der Bünde in Dresden geführt. Gute Lektüre!
Reinhard Mawick, Chefredakteur von zeitzeichen, war sehr überrascht, als ihn vor mehr als drei Jahren das Los traf, Großvater zu werden. Ein höchst unvollständiger Versuch zu Enkeln, Kindern, den eigenen Großeltern, und was es mit einem selbst macht.
Als Jurist und Beamter machte er in der Nazizeit Karriere, die er später in der Bundesrepublik fortsetzte – gekrönt durch ein Bundesverdienstkreuz. zeitzeichen-Redakteur Philipp Gessler schildert die Geschichte seines Großvaters.
Eine Studie aus diesem Sommer zeigt, dass Großeltern einen beachtlichen Beitrag zur religiösen Sozialisation leisten können. Aber nicht als missionarische Partisanen gegen die Eltern der Enkelkinder.
Obwohl die Bibel viele Familiengeschichten erzählt, nimmt sie Großeltern und Enkel selten in den Blick. Dennoch gibt es einige Geschichten davon, die es zu kennen lohnt.
Mit der Summierung des vergangenen Jahres möchte man vielleicht den Stecker herausziehen und einen Waldspaziergang machen. Doch es gibt Zuversicht in der Nachbarschaft.
Die Theologie des Neuen Testaments ist auch aufgrund ihrer guten Lesbarkeit auf wissenschaftlich verantwortetem Niveau für eine breite, auch nichttheologische Leserschaft unbedingt zu empfehlen.
Jan Hermelink und Ricarda Schnelle wollen Orientierung geben zum Weiterdenken vor Ort, aber auch zum Nachdenken über die eigenen Bilder und die theologische Interpretation grundlegender Bibel- und Bekenntnistexte.
Der Band bietet vielfältige Anregungen für eine ebenso theologisch fundierte wie seelsorglich menschennahe Predigt, die stark macht im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.