Seit Monaten steht Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit – vor allem wegen der Landtagswahl im Herbst. Viele fürchten, dass die rechtsextreme AfD stärkste Kraft wird, womöglich sogar mit absoluter Mehrheit. Unser Schwerpunkt richtet den Blick auf ein Bundesland im Herzen Deutschlands, das zahlreiche bedeutende Kulturstätten beherbergt und in dem die Reformation im 16. Jahrhundert ihren Anfang nahm. (Foto: Marktplatz Halle/Saale, picture alliance / dts-Agentur).
Unsere "z(w)eitzeichen"-Kolumnistin Antje Schrupp hat die jüngste Staffel der Serie "South Park" gesehen. Diese bestätigt einen gesellschaftlichen Trend, nicht nur in den USA: Christlichkeit wird zur Mode, Theologie bleibt auf der Strecke. Und nun?
Die neue Friedensdenkschrift der EKD übernimmt die aktuellen politischen Entscheidungen und legitimiert sie ethisch. Das lässt Ines-Jacqueline Werkner, Leiterin des Arbeitsbereiches Frieden bei der FEST in Heidelberg, nach dem Mehrwert der Schrift fragen, die sie auch aus anderen Gründen enttäuscht.
Die Aufrüstung Deutschlands droht vor allem die ärmeren Menschen zu belasten. Auch die EKD-Friedensdenkschrift bleibt hier zu vage, meint Franz Segbers, emeritierter Professor für Sozialethik
Fasziniert berichtet unser Online-Kolumnist Klaas Huizing von einem Gemälde des flämischen Malers Jan Sanders van Hemessen (1500-1566). Darauf geht es nur vordergründig um die Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel, sondern vielmehr um Reformation und Gegenreformation. Und das Medium Film wird auch schon vorweggenommen.
Ein bekannter Psychologe, ein pazifistischer Philosoph und ein evangelischer Außenminister beschreiben unterschiedliche Rettungswege für den Frieden. Wer hat recht?
Einige Tage danach lässt zeitzeichen-Chefredakteur Reinhard Mawick die 6.Tagung der 13.EKD-Synode in Dresden noch einmal Revue passieren: Öffentlichen Widerhall fand in erster Linie die Friedensdenkschrift des Rates der EKD, die dort präsentiert wurde. Und ganz zum Schluss gab es eine aufschlussreiche Debatte - ausgelöst durch eine jahrzehntealte EKD-Schrift, die nun plötzlich nicht mehr auf der EKD-Website zu lesen ist.
Für Dietrich Bonhoeffer war Kirche nur Kirche, wenn sie für andere da sei. Er forderte zugleich eine Betrachtung der Wirklichkeit „von unten“. Eine Perspektivwechsel, der an Aktualität nichts verloren hat.
Millionen von Christen erleiden weltweit Diskriminierung, Gewalt und manchmal sogar den Tod .Vier evangelische Martyrien aus dem deutschsprachigen Raum stellt Prälat Helmut Moll vor.
Elf Kilo Butter, elf Kilo Mehl und ganz viel Kirchengeschichte: Ende Januar kocht Familie Brakhia in Beirut wieder Mordukha. Sie gehört zur schwindenden Assyrischen Kirche des Ostens erinnern mit dem Brei an den Heiligen Zayya.
Ich nehme meine Silvesterfantasien vom „alles wird anders“ selber nicht mehr ernst.; es gab schon Jahre, da habe ich gar nicht mehr ernsthaft darüber nachgedacht, was ich ändern sollte. Ist das ein übertragbares Gefühl für unsere Gesellschaft?
Berlin-Chemie beschäftigt seit Jahrzehnten Menschen mit Behinderungen zu vollwertigen Bedingungen. In der geschützten Abteilung entstehen Millionen Verpackungseinheiten – sorgfältig, verlässlich und ohne Akkorddruck. Ein Beispiel dafür, wie Inklusion produktiv für das ganze Unternehmen wirkt.
„Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Das stimmt leider nicht, hat Simone Ziermann in ihrer Habilitationsschrift ermittelt. Es gibt keinen direkten Weg vom Glauben zur Gestaltung eines Gesprächs.
Der ägyptische Bildhauer Hassan Heshmat war Muslim, dem sein Glaube sehr wichtig war – und schuf zugleich viele Kunstwerke, die einen christlichen Hintergrund haben. Über einen Künstler, der in Europa dringend wiederentdeckt werden sollte.
Eine Rundreise zu Vereinen und Institutionen, die sich in Zeiten rechter Radikalisierung um Demokratie und Toleranz sowie sachliche Diskussionskultur bemühen.
Die rechtsextreme AfD vertritt aggressiv ein rechtskonservatives Kulturverständnis. Der Kunstkenner Andreas Hillger kritisiert diesen Trend und setzt ihm die reichhaltige kulturelle Tradition im Lande entgegen.
Im Sommer 2017 fand in Wittenberg die große Weltausstellung der Reformation statt. Wie sieht es heute aus in der Hauptwirkungsstätte Martin Luthers, fast ein Jahrzehnt nach dem großen Hype?
Gespräch mit Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer über die großen Reformpläne in der kleinsten deutschen Landeskirche, den Umgang mit der AfD und Hoffnung in politisch schweren Zeiten
Ein schlimmes Los ist heutzutage der plötzliche Verlust des Smartphones. Jedenfalls, wenn man es in fast 30 Jahren nicht schafft, die rund tausend Kontaktdaten zu sichern.