In der nächsten Ausgabe
Schwerpunkt: Was heißt Gleichheit?
Die Forderung nach Gleichheit birgt Zündstoff für jede Gesellschaft, in der Ungleichheit die Menschen zu weit voneinander entfernt.
Beate Willms (taz) setzt sich mit der sozialen Ungleichheit in Europa auseinander.
Der Historiker Ferdinand Knauß, Wissenschaftsredakteur beim Handelsblatt, beschäftigt sich mit der Geschichte der Gleichheitsidee.
Warum es zu einem Lob der Gleichheit keine Alternative gibt, erläutert Thomas Meyer, Politikwissenschaftler in Dortmund, während der Soziologe Hans-Peter Müller darüber nachdenkt, wie sich faktische Ungleichheit lobenswert gestalten lässt.
Und im Interview äußert sich der EKDRatsvorsitzende Nikolaus Schneider auch zum Einsatz der Kirchen für mehr Gleichheit.
Zehn Jahre zeitzeichen
"Eins, zwei, drei, im Sauseschritt, eilt die Zeit, wir eilen mit", dichtete Wilhelm Busch, und wir müssen im Laufe unseres Lebens zunehmend daran glauben. Ist aber eine gewisse, durch das Dezimalsystem als "rund" beglaubigte Zeit verstrichen, ist's doch ein Anlass zu feiern: zeitzeichen wird im Oktober zehn Jahre alt. Wir blicken zurück.
Jebensstraße 3
Das Haus Jebensstraße 3, gleich hinter dem Bahnhof Zoo in Berlin, hat eine bewegte Geschichte aufzuweisen. Wilhelm Hüffmeier, als Kirchenamtspräsident der EKU/UEK lange Zeit selbst Hausherr, gibt einen Einblick: Angefangen von der preußischen Kultusbehörde, dem "Evangelischen Oberkirchenrat" bis zum evangelischen Militärbischof - und, nicht zu verschweigen, der zeitzeichen-Redaktion.
Seiner Zeit voraus
Langsam geht das Hebeljahr zu Ende, das an den vor 250 Jahren geborenen Dichter, Redakteur und Prälaten Johann Peter Hebel erinnert. Nachdem ein Beitrag in zz 3/10 deutlich machte, wie sich in seinem Werk Theologie spiegelt, zeigt der Hamburger Propst Johann Hinrich Claussen nun, wie Hebels Geschichten für den interreligiösen Dialog fruchtbar gemacht werden können.

