zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
1 Januar 2012
Das Geld
Warum wir dran glauben müssen
Foto: epd/Stefan Arend
Foto: epd/Stefan Arend

Vor genau zehn Jahren hat der Euro die Deutsche Mark als Zahlungsmittel abgelöst. Doch in Feierstimmung ist derzeit niemand so recht, die junge Währung steckt in der Krise und mit ihr die Politiker, die ständig neue Rettungspakete schnüren müssen und dabei wie Getriebene wirken. Das Misstrauen gegen den Euro setzt sie so unter Druck, weil sie ahnen, dass Geld unseren Glauben auf eine gelingende Zukunft braucht. Oder brauchen wir für eine bessere Zukunft anderes Geld?

Foto: privat
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Interview
Mathias Binswanger

Wir sehen nur die großen Frösche

Gespräch mit dem Ökonomen Mathias Binswanger über den Zusammenhang zwischen Geld, Glück und dem Leben in viel zu großen Teichen

Mathias Binswanger (49) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Sein Buch Die Tretmühlen des Glücks avancierte zum Bestseller in der Schweiz.

Foto: akg-images
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Geschichte, Politik & Gesellschaft
Christoph Fleischmann

Schöpfung aus dem Nichts

Geld kommt als Kredit zur Welt und benötigt den Glauben an die Zukunft

Neues Geld entsteht nicht nur in den Druckmaschinen, die Banknoten herstellen, also unter der Regie des Staates, sondern vor allem in den privaten Geschäftsbanken. Wie das geschieht, wie es dazu gekommen ist und welche Risiken das birgt, beschreibt der Theologe und Journalist Christoph Fleischmann.

Foto: dpa/Heiko Berner
Foto: dpa/Heiko Berner
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Annette Jensen

Wie Schrumpfgeld wächst

Regionalwährungen können Wunder wirken, gerade auch in Krisenzeiten

Parallelwährungen liegen im Trend. Sowohl im krisengeschüttelten Griechenland als auch im Berchtesgadener Land stützen regionale Währungen die lokale Wirtschaft. Die Journalistin Annette Jensen beschreibt, warum Sterntaler, Chiemgauer und Ovolus mehr sind als folkloristische Zahlungsmittel.

Foto: akg-images
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Religion & Kirche
Friedrich Avemarie

Göttlicher Geldfluss

Vom Nutzen und Nachteil des Mammons für die Christenmenschen

Der Umgang mit dem Geld wird an vielen Stellen im Neuen Testament thematisiert. Neben einer grundsätzlichen Aversion und Skepsis gegen den „ungerechten Mammon“ in den Gleichnissen Jesu finden sich auch Stellen, die den Nutzen des Geldes für die frühen christlichen Gemeinden beschreiben. Dieses Spannungsverhältnis beleuchtet Friedrich Avemarie, Professor für Neues Testament an der Universität Marburg.

Foto: akg-images/Aurélia Frey
Foto: akg-images/Aurélia Frey
Religion & Kirche
Tarik Ahmia

Das Kreuz mit der Geldanlage

Was die evangelischen Kirchen in Deutschland mit ihrem Vermögen machen

Geld gewinnbringend anzulegen ist in wirtschaftlich unwägbaren Zeiten ein schwieriges Geschäft. Die evangelische Kirche will ihr Kapital zudem in Einklang mit ethischen Standards und Kriterien für Nachhaltigkeit vermehren. Kann das gelingen? Der Journalist Tarik Ahmia ist dieser Frage nachgegangen.

Geschichte, Politik & Gesellschaft
Christoph Fleischmann

Geld im Mittelalter

Wirklich alles ganz anders?

In seinem neuen Buch fragt Le Goff nicht nach Bild und Selbstbild der Kaufleute, sondern schaut auf die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Doch dabei enttäuscht er leider.

 
Frühere Schwerpunkte
zeitzeichen 12/2011

Die Nacht

Finsternis und Schrecken, Licht und Leben

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Das Ende der Pietät?

Warum sich die Bestattungskultur dramatisch ändert

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Was kann bewahrt, was muss verändert werden?

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Europa ratlos

Die EU am Scheideweg

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Was Menschen an Inseln fasziniert

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Das heilige Land

Israel: Glaube, Hoffnung, Dauerstreit

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Jesus Menschensohn

Heißt von ihm reden, von Gott reden?

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Auferstehung

Was geschah an Ostern, und was geht es uns an?

 

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