zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
7 Juli 2017
Auf dem Land
Zwischen Resignation und Aufbruch
Foto: akg-images
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Auf dem Land

 

 

Deutsche haben ein hoch emotionales Verhältnis zu Wald und Flur und zu den Dörfern. In diesen globalisierten Zeiten wird das Land zu einem Ort der Sehnsucht, der von Ruhe, Natur, Ursprünglichkeit und Gemeinschaft aufgeladen ist. Doch zieht es mehr denn je die Menschen in die Städte, und der demographische Wandel verstärkt die Landflucht. Die Folge: Vielen Regionen droht der Niedergang. Doch trotzen viele Gemeinden mit innovativen Ideen dem Wandel und werden so zu Pionieren.

 

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Ralf Meister

Frei vom Diktat der Zahlen

Kirche 2030: Zwischen neuen gemeindlichen Formen und alten kirchlichen Strukturen

Die Kirche auf dem Land wird eine Kirche der Ehrenamtlichen sein, die von ausgebildeten Laien gestaltet wird. Diese Ansicht vertritt Ralf Meister, Landesbischof der hannoverschen Kirche, der flächenmäßig zweitgrößten in der EKD.

Foto: dpa
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Gerhard Henkel

Das Dorf als Vorreiter

Was die Städte vom Land lernen können

Über 40 Millionen Deutsche leben auf dem Land. Wirtschaftlich gesehen ist das Land, das etwa 90 Prozent der Staatsfläche ausmacht, keinesfalls das Armenhaus der Nation. Doch wie ist es um die Zukunft bestellt? Dieser Frage geht der emeritierte Essener Geographieprofessor Gerhard Henkel nach.

Foto: Ralf Kötter
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Ralf Kötter

Weg vom eigenen Kirchturm

Erfahrungen einer Kirchengemeinde im Engagement für die Dörfer

Seit einigen Jahren machen sich viele Landgemeinden auf den Weg. Sie versuchen, sich stärker der ländlichen Gemeinschaft zu öffnen. Ralf Kötter war lange Zeit Pfarrer der Lukas-Kirchengemeinde im Eder- und Elsofftal in Nordrhein-Westfalen. Er beschreibt eine Gemeinde im Aufbruch.

Daniela Windolff

„Ein Dorf braucht eine Kirche“

Altkünkendorf: Wie ein kleines uckermärkisches Dorf in die Welt hinaus strahlt

Eine schmuck sanierte Kirche, ein Dorfkümmerer und ein großer alter Buchenwald: Im uckermärkischen Altkünkendorf will man sich nicht abhängen lassen, sondern sucht seine Potenziale zu nutzen. Daniela Windolff, Journalistin aus Angermünde, berichtet aus einem selbstbewussten Dorf.

Foto: privat
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Claudia Neu

Ort des imaginierten Lebens

Gespräch mit der Göttinger Soziologieprofessorin Claudia Neu über den Megatrend Urbanisierung, regionale Ungleichheiten in Deutschland und das positive Image des Landlebens

Regionale Unterschiede bei Ernährung, Kleidung und Mundarten hat es in Deutschland immer gegeben. Doch inzwischen entsteht eine regionale Ungleichheit, kritisiert die Göttinger Soziologieprofessorin Claudia Neu. Das ist der Fall, wenn die Lebensbedingungen in entlegenen ländlichen Räumen schlechter sind als die in der Stadt.

 
Frühere Schwerpunkte
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zeitzeichen 6/2017

Gott dreieinig

Warum es die Lehre von der Trinität geben muss

Foto: dpa
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zeitzeichen 5/2017

Alles Luther

Wie die Reformation unsere Welt verändert hat

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zeitzeichen 4/2017

Der Krach der Anderen

Über Lärm und seine Folgen

Foto: Bernd Uhlig
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zeitzeichen 3/2017

Bachs Matthäuspassion

Zwischen Überhöhung und Abgrund

zeitzeichen 2/2017

Neue Freiheit

Die jungen Alten kommen

zeitzeichen 1/2017

Demokratie in der Krise

Was gegen Populismus hilft

zeitzeichen 12/2016

Mensch und Tier

Ein widersprüchliche Beziehung

zeitzeichen 11/2016

Beten

Warum es gut tut

zeitzeichen 10/2016

Ruhen und Wachen

Die rätselhafte Welt des Schlafs

 

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