zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
9 September 2017
Einer für alle?
Die Zukunft des Religionsunterrichtes
Foto: epd
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Der konfessionelle Religionsunterricht ist in Deutschland grundgesetzlich geschützt. Doch ist diese Form des Unterrichts heute noch zeitgemäß? Schließlich nimmt die konfessionelle Prägung vielerorts beständig ab, und gleichzeitig kommen immer mehr Jungen und Mädchen, die verschiedenen Religionen angehören, in die Schulen. Welche Unterrichtsmodelle werden dieser Entwicklung gerecht?

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Hedwig Gafga

Schulstunde im Plural

Ein Besuch im Hamburger „Religionsunterricht für alle"

In Hamburg steht der Religionsunterricht vor einer Zeitenwende. Bislang lag er allein in evangelischer Verantwortung, künftig sollen auch Muslime und Aleviten über seine Inhalte entscheiden und auch christliche Schüler unterrichten dürfen. Die Beteiligten zeigen sich optimistisch, doch es gibt noch offene Fragen, wie die Journalistin Hedwig Gafga feststellt.

Matthias Drobinski

Gemischte Angelegenheit

Die Bundesländer gehen sehr unterschiedlich mit dem Schulfach Religion um.

Der Religionsunterricht ist das einzige Schulfach, dessen Existenz das deutsche Grundgesetz garantiert. Und dennoch wird über kaum ein Fach so sehr diskutiert. Zumal die Ausgestaltung und seine Einbettung in den schulischen Alltag in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Matthias Drobinski, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, beschreibt die Lage.

Ilona Nord

Was heißt hier konfessionell?

Zur aktuellen Debatte um die Zukunft der Religionspädagogik

Das Stichwort „konfessionell“ führt im Zusammenhang mit dem Religionsunterricht häufig zu Missverständnissen. Ilona Nord, Professorin für evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Würzburg, plädiert vehement dafür, den konfessionellen Religionsunterricht nicht vorschnell zugunsten einer scheinbar neutralen Religionskunde aufzugeben.

Klaus Langer/Silke Leonhard

pro und contra

Ist der konfessionelle Religionsunterricht am Ende?

Ist in einer zunehmend multireligiösen Gesellschaft, in der die Bindung an die Kirchen abnimmt, die Zeit des konfessionell organisierten Religionsunterrichts abgelaufen? Ja, meint Klaus Langer, promovierter Theologe und langjähriger Religionslehrer an einem Gymnasium. Ihm widerspricht Silke Leonhard, Rektorin des Religionspädagogischen Instituts Loccum und Privatdozentin an der Universität Frankfurt am Main.

Peter Schreiner

Poröse Konfessionalität

Wie Wasser und Fluss das Werk dreier Schriftsteller beeinflussen

Gespräch mit dem Erziehungswissenschaftler Peter Schreiner über den zunehmenden Druck auf den Religionsunterricht.

 

 
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