zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Meinung

Ausgabe 9 September 2010

Foto: Delight Rental Services
Katrin Göring-Eckardt

Religiöse Bildung

Was glauben Sie eigentlich?

Wenn wir den religiösen Bildungsauftrag nur an die Bildungseinrichtungen übergeben, dann machen wir es uns viel zu einfach. Religiöse Bildung ist nicht nur eine Frage für Kinder und Jugendliche, sondern ebenso eine Frage für Erwachsene.

(Foto: privat)
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Helmut Kremers

Naturkatastrophen

Irgendwie muss der Mensch doch verantwortlich sein

Natur- unser Feind? Das entspräche so gar nicht dem heute herrschenden Diskurs, der von einem durchgehenden, aber trivialen Rousseauismus bestimmt ist: Natur gut, Mensch böse.

(Foto: privat)
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Kathrin Jütte

Bewegendes Blech

Ein Punktum

Sonntagabend, Tatortzeit: ein unbekannter Toter. Gezielt greift sich die Kommissarin die Wagenschlüssel. Vor der Tür lauert in voller Breite die Dienstlimousine, die Kamera zoomt auf die Scheinwerferfront. 

Ausgabe 8 August 2010

(Foto: Monika Lawrenz/LVH)
(Foto: Monika Lawrenz/LVH)
Margot Käßmann

Der Himmel lässt sich nicht teilen

Die Frauenfrage können wir noch nicht zu den Akten legen

Frauen, die in der Freiheit westlicher Industrienationen Macht in Politik, Wirtschaft, Kultur, Zivil­gesellschaft und Kirche gewonnen haben, sollten diese Macht gezielt einsetzen, um Frauen in anderen Ländern dieser Erde zu fördern.

(Foto: privat)
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Helmut Kremers

Oh Freiheit, oh Schutz vor ihr

Über die Kompromisslosigkeit der Nichtraucher

1848 gehörte es zu den revolutionären Forderungen der Berliner, im Namen der Freiheit auf der Straße rauchen zu dürfen. Heute gilt es als eine reaktionäre Forderung, irgendwo anders als auf der Straße rauchen zu dürfen. 

(Foto: privat)
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Evamaria Bohle

Ampel? Wieso Ampel?

Ein Punktum

Die Ampel hat ein Imageproblem. Nicht nur in der Politik. Berliner Radfahrer unterscheiden heute schon drei Hauptarten der Ampelinterpretation: traditionell, kreativ und resistent.

Ausgabe 7 Juli 2010

Helmut Kremers

Ökumene von unten

Zu wenig Bewegung zwischen den Kirchen

Ökumene wird entweder von unten bewegt oder sie wird sich (fast) nicht bewegen. Die "Priesterschaft aller Getauften" sollte genügen, alle ökumenischen Bemühungen an der Basis als gleichwertig mit jenen von oben zu betrachten.

(Foto: privat)
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Michael Weinrich

Kirchengemeinschaft auf Weltebene

Damit Lutheraner und Reformierte zusammenrücken

Das Kommunique der Tagung der Gemeinsamen Lutherisch-Reformierten Kommission ist eher blass. Aber die Suche nach einem gemeinsamen Kirchenverständnis zeigt eine schwierige Gemengelage.

(Foto: privat)
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Kathrin Jütte

Vom Büchersterben

Ein Punktum

Ein todsicheres Konzept gegen die Wiederbelebung von Gutenbergs Medium ersann der Hamburger Hoffmann und Campe Verlag. Es scheint paradox: Ein Kochbuch soll seine Leserinnen und Leser umbringen.

Ausgabe 6 Juni 2010

(Foto: privat)
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Helmut Kremers

Aussichtslos

Afghanistan:  Der ersehnte Erfolg liegt außer Reichweite

Es gibt nur einen Grund, am Hindukusch auszuharren: Bündnistreue. Kein schwacher Grund - aber reicht er aus, den Tod deutscher Soldaten in Kauf zu nehmen?

(Foto: privat)
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Johannes Friedrich

Unser täglich Brot

Zur Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes

Die Bitte des VAterunsers eignet sich sehr gut, um theologisch, spirituell und ganz praktisch Solidarität mit den Notleidenden weltweit übend diese Vollversammlung zu erleben.

(Foto: privat)
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Helmut Kremers

I can't help it

Ein Punktum

Das Material für eine Glosse liegt quasi auf der Straße. Oder hängt dort als Plakat. So vorm Schloss Charlottenburg: "Working Mom" steht da quer über dem Porträt der preußischen Königin Luise.

Ausgabe 5 Mai 2010

Jürgen Wandel

Eigenes Süppchen

Was bei der Missbrauchsdebatte so alles hochkommt

In der Debatte geht es nicht nur um den sexuellen Missbrauch Minderjähriger. Manch einer macht für den Missbrauch das verantwortlich, was ihm an Kirche und Gesellschaft schon immer missfallen hat.

(Foto: privat)
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Klaus-Dieter K. Kottnik

Alarmstufe Rot

Arbeit und Menschenwürde

Der biblische Gerechtig­keitsbegriff orientiert sich nicht primär an der Frage, was wer für welche Arbeit bekommt - sondern daran, dass alle Menschen ihr Leben leben können. 

(Foto: privat)
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Constanze Broelemann

Der Luxusreflex

Ein Punktum

Rein biologisch gesehen hat Lachen den Zweck, vorübergehend vom Stress zu erlösen: Ein Luxusreflex, der nur dem Menschen zu eigen ist.

Ausgabe 4 April 2010

Evamaria Bohle

Kein schlechtes Vermächtnis

Zum Rücktritt von Margot Käßmann

Margot Käßmann hinterlässt die Sehnsucht nach einer anderen Kirche. Vielleicht haben wir die Last der glaubwürdigen Repräsentanz zu bereitwillig an die zähe, zarte Frau aus Hannover delegiert.

(Foto: epd)
(Foto: epd)
Manfred Kock

Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig

Protestantismus und Bildung

Auch die geistigen Ressourcen gehören zu dem, was kommende Generationen brauchen. Im Blick darauf erweist sich eine Gesell­schaft als geradezu kinderfeindlich, wenn sie ihre Glaubenstraditionen den Kindern vorenthält.

(Foto: privat)
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Evamaria Bohle

Einer von uns

Ein Punktum

Geben Sie es ruhig zu, Sie gehören auch zu denen, denen der Osterhase schon lange auf den Geist geht. Seine Allgegenwart, seine freundliche Hochglanzvisage, sein klebriger Schmelz.

Ausgabe 3 März 2010

(Foto: privat)
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Kathrin Juette

Kein Weckruf

Die EKD zur Einwanderungspolitik

Migration und Integration sind keine Randthemen mehr. Nun hat die EKD ein Impulspapier zum Thema herausgegeben. Doch leider ist seine Sprache ein Kommunikationshindernis.

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Eberhard Jüngel

Vom veralteten Teufel

Über einen fliehenden Schatten

Der Teufel scheint in der mehrfach aufgeklärten evangelischen Christenheit kein Thema mehr zu sein. Im Lichte der Vernunft wurde der Teufel gründlich "entmythologisiert". Und in der Tat: irgendwie muss er ja tatsächlich weg, der Böse.

(Foto: privat)
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Schwerpunkt: Sühnopfer
Helmut Kremers

Wo das Übel beginnt

Der Ärger mit dem Kreuz

Das Kreuz als Heilszeichen war schon immer skandalös. Was neu ist: Selbst viele Christen möchten es am liebsten verbannen, insbesondere das Kruzifix mit dem Corpus Christi.

(Foto: privat)
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Jürgen Wandel

Rüstzeit ist keine Arbeit

Ein Punktum

"Die Pfarrer sind im Allgemeinen - nicht immer - schlechter gekleidet als die Laien", klagte kürzlich ein Bischof in seinem Blog. Keine Angst, das betrifft natürlich nicht die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland.

 

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